Basketball

Bühne frei für den ersten Showdown

Basketball Mit einem Heimsieg gegen die Gladiators Trier können die Knights am morgigen Samstag einen großen Schritt Richtung Play-offs machen.

Gemeinsam ans Ziel: Um ein Play-off-Ticket zu ergattern, ist auf Kirchheimer Seite Zusammenhalt gefragt - am besten schon morgen
Gemeinsam ans Ziel: Um ein Play-off-Ticket zu ergattern, ist auf Kirchheimer Seite Zusammenhalt gefragt - am besten schon morgen im Heimspiel gegen Trier. Foto: Tanja Spindler

Verlockende Aussicht für die Zweitliga-Basketballer der Kirchheim Knights: Mit einem Heimsieg am morgigen Samstag gegen die Gladiators Trier können die Ritter die Türe zu den Play-offs weit aufstoßen. Von einem vorweggenommenen Finale um die Play-offs zu sprechen, wäre zwar verfrüht, dennoch steckt eine Menge Brisanz in der Partie des 26. Spieltags.

In der Tabelle stehen die Trierer derzeit auf dem neunten Platz. Bei drei Spielen, die nachzuholen sind, beträgt der Rückstand auf eine Gruppe, bestehend aus den punktgleichen Teams aus Artland, Kirchheim, Leverkusen und Schwenningen sechs Punkte - die Gladiatoren benötigen also weitere Zähler, um in den Kampf um die Play-offs einzusteigen.

Und gerade rechtzeitig kommt die Mannschaft von Trainer Marco van den Berg so richtig in Fahrt. Gegen Paderborn (102:82) und Spitzenreiter Jena (82:68) haben sich die Trierer zuletzt deutlich durchgesetzt und überzeugten damit mit einer harten Spielweise. Neben einer starken Defensive, gepaart mit bemerkenswertem Reboundverhalten, war es in der ersten Saisonhälfte die Effektivität bei Distanzwürfen, die den Gladiatoren Kopfzerbrechen bereitete. Doch davon war zuletzt nicht mehr viel zu sehen. Auf dem Weg Richtung Saisonfinale befinden sich die Trierer in Topform. „Sie spielen enorm physisch und kampfbetont. Darauf brauchen wir die richtige Antwort“, sagt Knights Head Coach Igor Perovic, „sie haben sich deutlich gesteigert und spielen viel besser als noch vor wenigen Wochen. Gerade unter den Körben sind sie nach der Rückkehr der verletzten Spieler ausgezeichnet besetzt. Ich erwarte ein sehr schwieriges Spiel.“

Gladiatoren in neuem Gewand

Unter den Körben haben sich die Gladiators nahezu einmal komplett runderneuert. Mit Brody Clarke kehrte ein Forward zurück, der sich noch vor dem ers- ten Saisonspiel verletzt hatte. Seine Präsenz war in den letzten beiden Spielen ein großer Faktor. Im Schnitt erzielte der Kanadier bei seinen beiden Einsätzen gegen Paderborn und Jena in unter 17 Minuten Spielzeit pro Partie 9,5 Punkte und ergatterte 8,5 Rebounds. Während der Saison stieß Center Austin Wiley zu den Trierern. Er wechselte vom Bundesligisten aus Ludwigsburg in die Moselstadt und dominiert mit 14,7 Punkten und 8,8 Rebounds im Schnitt das Spielgeschehen. Mit Jonathan Dubas (9,9 Punkte pro Partie) verfügt die Mannschaft zudem über einen erfahrenen Nationalspieler (Schweiz). Ebenfalls unter den Körben beheimatet ist Matthew Freeman (11,4), während auf den Guard-Positionen mit Chase Adams (12,8) und Kevin Smit (8) weitere Akteure für Punkte sorgen. „Trier gehört zu den besten Mannschaften in der Liga. Jetzt, da alle Spieler fit sind, haben sie eine enorm ausgeglichen besetzte Mannschaft. Wir müssen an unsere Bestleistung ran, wenn wir die Punkte hier behalten wollen“, glaubt Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Ritter möchten ihre Serie von acht Heimsiegen in Folge ausbauen. Ob dabei der zuletzt verletzte Guard Kyle Leufroy wieder mit von der Partie sein wird, ist noch unklar. Der US-Amerikaner stieg zu Wochenbeginn zwar wieder ins Training ein, jedoch wird man kurzfristig sehen müssen, wie er auf die Belastungen reagiert. cs

Die Partie, die um 19 Uhr beginnt, wird live übertragen auf www.sportdeutschland.tv

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