Basketball

Butler dient sich den Rittern an

Basketball Die Kirchheim Knights verpflichten Brian Butler von Pro-B-Ligist Elchingen und haben damit bereits sieben deutsche Spieler für kommende Saison in ihren Reihen.

Den Ball in der Hand, den Korb im Blick: Brian Butler wird künftig in Kirchheim auf Punktejagd gehen. Foto: Horst Hörger
Den Ball in der Hand, den Korb im Blick: Brian Butler wird künftig in Kirchheim auf Punktejagd gehen. Foto: Horst Hörger

Was vergangene Woche noch spekuliert worden war, ist nun bestätigt: Brian Butler wechselt von Pro-B-Ligist Elchingen zu den Kirchheim Knights. Um die Verpflichtung des 27-jährigen Forward hatte es viel Wirbel gegeben, da er in Elchingen eigentlich noch einen Vertrag hatte (wir berichteten). In Elchingen hatte Butler vergangene Saison in 27 Minuten Spielzeit pro Partie 12,6 Punkte und 6,8 Rebounds im Schnitt erzielt.

Für Kirchheims Trainer Mauro Parra ist Butler kein Unbekannter. Ausgebildet wurde Butler in den Nachwuchsmannschaften der BG Leitershofen und des FC Bayern München. Bei den Münchnern trafen sich vor rund zehn Jahren die Wege von Parra und Butler. „Den Kontakt haben wir über die Jahre nie verloren. Brian verkörpert das, was uns vergangene Saison nach der Verletzung von Brian Wenzel gefehlt hat. Seine Energie, Physis und Emotionen machen ihn zu einem wichtigen Baustein in unserem Konstrukt. Er kann auf beiden Forward-Positionen spielen, ist ein exzellenter Verteidiger und Rebounder. Er ist der Typ, der mit seiner Energie ein Spiel in entscheidenden Phasen drehen kann“, freut sich der Spanier über seinen Neuzugang.

Der gebürtige Augsburger befindet sich derzeit im Urlaub in den USA und wird gemeinsam mit seinen Kollegen am 12. August in die Vorbereitung starten. „Ich freue mich riesig, dass Kirchheim mir die Chance gibt, meinen großen Wunsch zu erfüllen, in der Pro A auf dem Parkett stehen zu dürfen“, betont Butler. „Darüber hinaus liebe ich Herausforderungen und möchte mich stetig weiterentwickeln. Daher denke ich, dass Kirchheim hierfür der richtige Ort ist, da ich mit meinem alten und jetzt wieder neuem Trainer Mauro Parra zusammenarbeiten kann.“ Butler ist neben Andi Kronhardt, Tim Koch, Andreas Nicklaus, Kevin Wohlrath, Till Pape und Nico Brauner bereits der siebte Kirchheimer mit deutschem Pass. Einziger US-Amerikaner der Knights ist aktuell Keith Rendleman.

Warten auf Importspieler

Auf die Verantwortlichen wartet nun die Aufgabe, die richtigen Importspieler zu finden. „So wie sich alles in den vergangenen Jahren entwickelt hat, sind wir vermutlich gezwungen, lange zu warten. Wir werden Augen und Ohren offen halten, aber im Moment rechnen wir damit, dass es noch etwas dauern wird, bevor wir die letzten Kaderspieler verpflichten“, erklärt Knights-Geschäftsführer Christoph Schmidt.pm

Ebert, Rockmann und Daubner müssen gehen

Einer kommt, drei gehen: Nachdem die Knights mit Brian Butler die letzte deutsche Position besetzt haben, steht fest, dass Constantin Ebert, Max Rockmann und Phillip Daubner nicht weiterverpflichtet werden. „Phillip hat bei uns eine tolle Saison gespielt, und wir wünschen ihm und natürlich auch Max und Consti nur das Beste für die kommende Saison“, betont Knights-Geschäftsführer Christoph Schmidt.pm

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