Basketball

Die Mannschaft der Stunde kommt

Basketball Mit den Heidelberg Academics erwarten die Knights am heutigen Mittwoch einen Gegner, der sämtliche Weichen auf Aufstieg gestellt hat. Bereits am Sonntag geht’s für die Kirchheimer weiter beim Primus in Rostock.

Knights-Coach Igor Perovic tüftelt noch am passenden Match-Plan.Foto: Tanja Spindler
Knights-Coach Igor Perovic tüftelt noch am passenden Match-Plan.Foto: Tanja Spindler

Keine Zeit zum Durchatmen: Nach der heftigen Niederlage am Samstag bei den Artland Dragons erwarten die Kirchheimer Zweitligabasketballer am heutigen Mittwoch ab 20 Uhr den Tabellendritten aus Heidelberg in der Sporthalle Stadtmitte, ehe es am Sonntag zu Spitzenreiter Rostock geht.

Die Academics kommen ausgeruht unter die Teck. Ihr letztes Spiel hatten die Mannen von Head Coach Frenkie Ignjatovic am 23. Januar gegen Hagen. Dort ­konnten sich die Heidelberger souverän mit 81:67 durchsetzen. Mit nur zwei Niederlagen weisen die Neckarstädter die wenigsten verlorenen Spiele der Liga auf. Auch das Hinspiel Mitte November war mit 94:86 an die Ignjatovic-­Truppe gegangen.

Vieles hat sich seitdem verändert. Die Kirchheimer konnten sich fangen, starteten eine sieben Spiele andauernde Siegesserie und katapultierten sich damit auf Platz vier. Im Vergleich zur Konkurrenz im oberen Tabellendrittel haben die Ritter allerdings mehr Niederlagen kassiert, da die Kirchheimer als einzige Mannschaft bislang alle Spiele einigermaßen planmäßig absolvieren konnten.

Aufstiegsgelüste am Neckar

Der Gegner aus Heidelberg hat in der Zwischenzeit eine Kurskorrektur vorgenommen. Von der ursprünglichen Haltung, erst mal den Saisonverlauf abzuwarten, ist nicht mehr viel da, im Gegenteil. Die Academics peilen den Aufstieg in die BBL an. Ausgestattet mit einer neuen Arena, die aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht eröffnet werden konnte, haben die Heidelberger die Rahmenbedingungen für den Aufstieg geschaffen. Zu diesem Zweck wurde Shaun Willett nachverpflichtet. Der ehemalige Schwenninger schlug direkt ein. 14 Punkte und 9,5 Rebounds pro Partie gehen auf das Konto des enorm athletischen Forwards. Nicht nur deshalb sehen viele Beobacheter die Heidelberger als Team der Stunde mit der stärksten Rotation. „Das ist eine tolle und sehr tief besetzte Mannschaft“, lobt Knights-Trainer Igor Perovic, „wir müssen das Tempo des Spiels kontrollieren und ihre Schützen eng verteidigen. Es braucht eine Top-Leistung, um Heidelberg zu besiegen.“ cs

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