Basketball

Die SG zahlt weiterhin Lehrgeld

Basketball Die U16 der Spielgemeinschaft Stuttgart-Esslingen-Kirchheim kassiert am Doppelspieltag der JBBL zwei Pleiten.

Kirchheim. Eine deutliche und eine schmerzhafte Niederlage hat das U16-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart-Esslingen-Kirchheim am Doppelspieltag der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) verkraften müssen. Während es gegen Ludwigsburg eine klare 45:81-Klatsche setzte, war beim 54:59 gegen Team Urspring eine Überraschung in greifbarer Nähe. So oder so bleibt die SG mit fünf Niederlagen aus fünf Spielen Tabellenletzter.

Vor dem Doppelschlag hatte die U16-Truppe einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Leistungsträger Leó König verletzte sich im Abschlusstraining am Sprunggelenk und muss die nächs­ten Wochen pausieren. Derart ­ersatzgeschwächt hingen beim ers­ten Auftritt gegen Ludwigsburg die Trauben deutlich zu hoch. Die Mannschaft des ehemaligen Kirchheimers Ross Jorgusen war körperlich klar überlegen. Der Respekt, mit dem das Gästeteam an den Start gegangen war, ließ vor allem in der ersten Halbzeit einen deutlichen Leistungsunterschied erkennen. Zwar konnte die SG im zweiten Spielabschnitt etwas Boden gutmachen, am Ende stand jedoch eine deutlich 45:81-Niederlage zu Buche.

Unerfahrenheit kostet Sieg

Zum zweiten Spiel wurde in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte das bislang noch ungeschlagene Internats-Team aus Urspring erwartet. Von Beginn zeigten die Gastgeber ihr wahres Leistungsvermögen. Angetrieben von Axel Bezler, der sich für seine Spielführung ein Sonderlob von Trainer Brian Wenzel abholen durfte, zeigte die SG den Gästen die Zähne. Aus einer kompakten Verteidigung heraus schafften es die Gastgeber, bis ins vierte Viertel hinein in Führung zu bleiben. Vor allem Alex Stief stand gegen den großen Urspring-Center David Dostal seinen Mann, bevor ihm seine Foulprobleme einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. „Meine Mannschaft hat heute super gekämpft und die aufsteigende Form weiterhin bestätigt“, befand Coach Wenzel. „Leider war es zum Schluss die Unerfahrenheit, die auch zu manchem unüberlegten Foul geführt hat. Urspring hat es einfach am Ende cleverer gemacht.“

Die 54:59-Niederlage gibt aber Mut für die in Kürze anstehende Zwischenrunde. Zuvor steht noch das Spiel gegen Spitzenreiter Ulm auf dem Programm, für das der Coach eine simple Devise ausgibt: „Einfach spielen und keine Angst vor Fehlern haben. Die kommen von selbst.“ bs

So spielten sie
SG SEK (gegen Ludwigsburg): Bezler (2), Sziede (4), Failenschmid (7), Mounier (6), Seggio (5), Vukajlovic (9), Volz (6), Stief (6)
SG SEK (gegen Team Urspring): Bezler (11), Sziede (9), Failenschmid (2); Mounier (4; Seggio (5), Vukajlovic (12), Volz (5), Stief (6)

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