Basketball

In Heidelberg steht nicht nur eine hohe Hürde

Basketball Die Knights erwartet am morgigen Samstag ein top besetzter Gegner mit exzellenten Einzelspielern.

Frenki Ignjatovic und seine Heidelberger sind aktuell Tabellenvierter. Foto: Tanja Spindler
Frenki Ignjatovic und seine Heidelberger sind aktuell Tabellenvierter. Foto: Tanja Spindler

Kirchheim. Zum siebten Saisonspiel führt der Weg der Kirchheimer Zweitliga-Basketballer nach Heidelberg. Beim Aufstiegskandidaten wollen die Teckstädter am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr ihre Bilanz aufbessern. Nach den beiden Niederlagen gegen Karlsruhe und Trier wird das Spiel in Heidelberg für die Knights jedoch eine große Herausforderung.

In den vergangenen Tagen hat die Mannschaft von Trainer Igor Perovic hart gearbeitet, um sich auf den unangenehmen Gegner aus Heidelberg vorzubereiten - unangenehm deshalb, weil sich im Kader von Coach Frenkie Ignjatovic jede Menge Qualität befindet. Egal, auf welcher Position, das Heidelberger Team gehört zur Spitzengruppe der Liga, steht mit einer Bilanz von drei Siegen bei einer Niederlage kaum zufällig auf dem vierten Tabellenplatz. „Heidelberg ist eine sehr erfahrene Truppe, deren Schlüsselspieler seit Jahren zusammen sind und denen es gelungen ist, die neuen Akteure sehr gut einzubinden“, weiß Igor Perovic, „sie sind definitiv eines der Teams mit der höchsten Qualität. Wir müssen unser Maximum abrufen, wenn wir gewinnen wollen.“ Für den neuen Kirchheimer Chef an der Seitenlinie hat das Duell mit Heidelberg eine gewisse Brisanz. Seit Jahren verbindet Perovic eine enge Freundschaft mit Ex-Knights-Coach Ignjatovic.

Aufseiten der Knights steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Aleksa Bulajic. Nach einer intensiven Untersuchung am Montag konnte zwar eine schwere Knieverletzung ausgeschlossen werden, die Nachwirkungen seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Trier machen dem 18-Jährigen jedoch immer noch zu schaffen. Optimistischer sind die Verantwortlichen unter der Teck jedoch bei Max Mahoney. Der 22-jährige US-Center absolvierte seit Dienstag die vollen Trainingseinheiten und scheint für die Partie in Heidelberg bereit zu sein. Weiterhin fehlen werden Nico Brauner und Karlo Miksic, die sich beide im Aufbautraining befinden und deren Heilungsprozess bislang planmäßig verläuft. cs

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