Basketball

Korbjäger mühen sich zum Pflichtsieg über den Letzten

Basketball Der VfL gewinnt sein Heimspiel gegen Landesliga-Schlusslicht glanzlos mit 68:53.

Kirchheim. Die Landesliga-Basketballer des VfL Kirchheim haben sich gegen den Tabellenletzten TV Konstanz II schwerer getan als erwartet, am Ende aber ungefährdet 68:53 gewonnen. Immerhin wurde die Serie der letzten Spiele auf 5:1 Siege ausgebaut - das war zusammen mit dem nun beruhigenden Abstand von drei Siegen zum Relegationsplatz acht die einzig wirklich wichtige Erkenntnis in der Sporthalle Stadtmitte.

Gründe für den unterdurchschnittlichen Auftritt des VfL gab es allerdings auch genug. Zum einen fehlten mit Marko Gligoric und Cveti Bozic zwei Leistungsträger. Zudem konnte Spielertrainer Marco Wanzke nach seiner hartnäckigen Erkältung höchstens 50 Prozent leisten. Und Scharfschütze Tim Auerbach hatte sein Visier völlig verstellt, sodass ihm zum ersten Mal im achten Spiel für den VfL kein einziger erfolgreicher Dreipunktewurf gelang.

Dafür sprangen andere ein, vor allem Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt, der zwischen der sechsten und der 15. Minute alle seine vier Dreier traf und damit viel zur beruhigenden 37:20-Führung zu diesem Zeitpunkt beitragen konnte.

Begonnen hatte alles mit zwei Dreiern von Knights-Betreuer Tim Schmauder, die den schlechten Start kaschierten (6:9, 3.). Nach dem 10:11 (4.) folgte ein wohl spielentscheidender 17:0-Lauf, der den Einheimischen zur Viertelpause das 27:11 bescherte.

Stark dabei die Reboundarbeit von Kiri Engonidis, der zudem mit einigen überraschenden Pässen glänzte, sowie die Abgeklärtheit von Erik Weßelborg (Foto: Markus Brändli), der am Ende der Einzige war, der über 40 Minuten konstant gut spielte und mit 18 Punkten bezeichnenderweise auch Topscorer wurde. Nach dem 37:20 ließ es der VfL etwas ruhiger angehen - 42:25, 17. Minute, um dann mit dem 48:27 zur Halbzeit den Deckel draufzumachen.

Die zweite Hälfte war aus VfL-Sicht zum Vergessen. Nur jeweils zehn Punkte gelangen den Kirchheimern in den Vierteln drei und vier, ein besserer Gegner hätte das womöglich ausgenutzt. So aber kam Konstanz, nur mit sieben Spielern angereist, nie in Schlagdistanz. Der knappste Vorsprung betrug zehn Punkte beim 60:50 - doch da waren nur noch fünf Minuten zu spielen. Und zudem netzte Schmidt seinen fünften Dreier zum 63:50 ein - die Entscheidung.

Noch sind vier Spiele zu absolvieren, am kommenden Samstag geht es zum Tabellenzweiten SV Böblingen II. Allerdings steckt der VfL endgültig im grauen Tabellenmittelfeld fest.ut

Spielstenogramm

VfL Kirchheim: Auerbach (8), Engonidis (4), L. Haziri (2), M. Haziri (8/2), Palmieri (6), Schmauder (7/2), Schmidt (15/5), M. Wanzke, Weßelborg (18)

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