Basketball

Mehr Tempo auf dem Spielfeld, mehr taktische Optionen

FOTO: Carsten Riedl
FOTO: Carsten Riedl

Basketball-Zuschauer müssen sich in der neuen Saison auf eine ganze Reihe Regeländerungen auf dem Spielfeld einstellen. Vieles davon sind nur Details, andere Neuerungen haben Einfluss auf den Spielverlauf und sollen das Spiel schneller machen. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Bei Ballbesitz-Wechsel gibt es künftig nicht mehr generell neue 24 Sekunden auf der Uhr, sondern nur noch dann, wenn ein Einwurf im Rückfeld erfolgt. Bei Einwürfen im Vorfeld muss der Angriff innerhalb von 14 Sekunden abgeschlossen sein.

Ein Technisches Foul wird künftig nur noch mit einem Freiwurf geahndet. Der zusätzliche Ballbesitz für den Gegner fällt weg.

Nach unsportlichem Foul oder einer Disqualifikation wird der Einwurf nicht mehr an der Mittellinie ausgeführt, sondern im Vorfeld. Die Wurfuhr wird dabei auf 14 statt auf 24 Sekunden gesetzt.

Das Werfen ans Brett gilt künftig nicht mehr als Dribbling. Wirft ein Spieler im Sprung den Ball ans Brett und fängt ihn in der Luft wieder, darf dies vom Schiedsrichter nicht mehr als Doppel-Dribbling abgepfiffen werden.

Steht einer Mannschaft in den letzten zwei Minuten der regulären Spielzeit oder einer Verlängerung ein Einwurf im Rückfeld zu und nimmt die Mannschaft danach eine Auszeit, kann der Trainer entscheiden, ob er nach Wiederanpfiff den Einwurf im Vor- oder Rückfeld ausführen lässt. Durch das Optionsrecht soll die angreifende Mannschaft zusätzliche taktische Möglichkeiten in der entscheidenden Spielphase bekommen.bk

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