Basketball

Nachwuchs belohnt sich nicht

Basketball Die U16 der Spielgemeinschaft Stuttgart-Esslingen-Kirchheim verliert in der Relegationsrunde der Jugendbundesliga mit 70:74 gegen Nürnberg.

Leo König und die SG waren bereits auf der Siegerstraße, ehe dem Team von Peter Raizner (im Hintergrund) die Luft ausging. Foto:
Leo König und die SG waren bereits auf der Siegerstraße, ehe dem Team von Peter Raizner (im Hintergrund) die Luft ausging. Foto: Markus Brändli

Eine bittere Niederlage haben die U16-Basketballer der Spielgemeinschaft Stuttgart-Esslingen-Kirchheim im Duell der Jugendbundesliga gegen Nürnberg verkraften müssen. Obwohl über weite Strecken das dominierende Team, verlor die SG nach Verlängerung mit 70:74. Damit geht die Mannschaft mit nur einem Sieg als Vorletzter der Relegationsrunde in die Weihnachtspause.

Vor der Partie in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte hatte es auf der Trainerbank vertauschte Rollen gegeben. Da Brian Wenzel als Interimscoach bei den Knights im Einsatz war, übernahm sein etatmäßiger Co-Trainer Peter Raizner den Posten des Cheftrainers. Dies sollte sich jedoch nicht negativ auf das Team auswirken. Zumal die Mannschaft von der ersten Minute an mit viel Dynamik und Konzentration zu gefallen wusste. Schnell war eine deutliche Führung herausge­spielt, die bis zum 44:29 zur Halbzeitpause auf 15 Punkte ausgebaut werden konnte. „Wir haben klasse in die Partie gefunden, gekämpft und mit breiter Brust gespielt“, stellte Raiz­ner nach dem Match fest.

In der zweiten Halbzeit leis­teten die Nürnberger allerdings deutlich mehr Widerstand und verkürzten den Rückstand Punkt um Punkt. Beim Stand von 56:52 aus SG-Sicht ging es in das letzte Viertel, in dem wiederum die Gastgeber vorlegten. Sechs Minuten vor der Schlusssirene wähnte sich die Spielgemeinschaft bei zehn Punkten Vorsprung bereits als sicherer Sieger. Dass bis zum Ende der regulären Spielzeit allerdings kein einziger Punktgewinn mehr gelang, beschäftige die Trainer noch lange nach Spielende. Die Gäste aus Franken nutzten ihre Chance, erzielten beim 68:68 den Ausgleich und entschieden die Verlängerung klar mit 6:2.

Die bereits dritte Niederlage mit einer Differenz von weniger als fünf Punkten in der Relegationsrunde schmerzt. „Leider fehlt den Jungs teilweise noch die nötige Erfahrung und das Quäntchen Glück, um auch einfach mal enge Spiele für sich zu entscheiden“, haderte Peter Raizner mit der Situation, der aber bereits optimis­tisch nach vorne blickt: „Wir können aus solchen Spielen nur lernen, und ich bin mir sicher, dass wir es beim nächsten Mal besser machen.“ Chance dazu besteht nach der vierwöchigen Pause am 12. Januar im Auswärtsspiel in Augsburg. bs

So spielten sie
SG SEK: Vukajlovic (26), Stief (14), König (8), Bezler (6), Sziede (4), Mounier (4), Seggio (4), Failenschmid (2), Laar (2)

Viertelergebnisse (SG - Nürnberg): 23:17, 21:12, 12:23, 12:16, 2:6

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