Basketball

Nachwuchs spielt sich ins Rampenlicht

Basketball Die U16-Mannschaft der Spielgemeinschaft Stuttgart, Esslingen, Kirchheim (SEK) hat sich in Augsburg für die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) qualifiziert und sorgt damit auch bei den Knights für Freude.

Die Richtung stimmt: Die Nachwuchsbasketballer aus Stuttgart, Esslingen und Kirchheim spielen kommende Saison in der Bundesliga. Foto: privat

JBBL, wir kommen!“ Dieser Spruch ertönte am frühen Sonntagnachmittag nicht nur in der Sporthalle Stadtbergen in Augsburg, sondern hallte auch durch die Social-Media-Kanäle der Basketballregion. Fans und Verantwortliche der Basketballabteilungen des MTV Stuttgart, BVH Esslingen und VfL Kirchheim hatten zuvor beim Qualifikationsturnier für die Jugend-Basketball-Bundesliga mit den zwölf Jungs der Spielgemeinschaft SEK gebangt, die nach Augsburg gereist waren, um den Sprung ins nationale Rampenlicht zu schaffen. Nach drei Siegen aus vier Spielen kehrte die Mannschaft am Sonntagabend mit dem Ticket für die höchste U16-Spielklasse Deutschlands im Gepäck wieder in die Heimat zurück.

Dass die SEK kommende Saison in der Jugend-Basketball-Bundesliga antritt, ist ein Erfolg, der ihr noch vor wenigen Monaten kaum jemand zugetraut hatte. Überzeugt hat das Gesamtpaket. Brian Wenzel warf trotz seiner Unerfahrenheit als Trainer seine ganze Empathie und Erfahrung als Profi in den Ring und hat seine Feuerprobe bestanden. Ihm steht mit Pete Raizner ein Co-Trainer zur Seite, der die Spieler bereits die gesamte Saison begleitet hatte und während der Bandscheiben-OP von Wenzel nicht nur alle Trainingseinheiten übernahm, sondern auch mit Jonas Pavlakovic einen wertvollen Athletik-Coach gewinnen konnte.

Architekt des Erfolgs ist Frank Acheampong, der mit der Mannschaft vor knapp zwei Jahren den Weg begonnen hatte, die Spielgemeinschaft initiierte und am Wochenende mit Leib und Seele mitgezittert hat. Ebenso wie die Knights-Coaches Mauro Parra und Miguel Rodriguez, die bei vielen Trainingseinheiten präsent waren und damit nicht nur wichtige Mentoren waren, sondern auch den Spielern ihre Wertschätzung ausgedrückt haben.

Nicht zu vergessen sind die Eltern, die die Idee der Spielgemeinschaft mit Trainingseinheiten in Stuttgart und Kirchheim unterstützt haben und mit ihrer Unterstützung von der Tribüne der „sechste Mann“ waren.

Und natürlich die Spieler: Die Jungs im Alter von 14 und 15 Jahren haben sich gefunden, an sich geglaubt und einmal mehr gezeigt, dass die Summe mehr sein kann als die Addition der Einzelnen. „Die Ausgeglichenheit aller zwölf Spieler hat den Unterschied ausgemacht“, lautete das Fazit von Brian Wenzel. „Vor allem die Jüngeren sind in Augsburg über sich hinausgewachsen und haben uns sehr stolz gemacht.“

Das Team hat gewonnen, die Spieler haben sich durch ihre Spielweise am Wochenende in Augsburg viele Sympathien erspielt - beim Gegner, den Zuschauern und auch den Ligavertretern vor Ort. Eine Wertschätzung, die Mut macht für zukünftige Aufgaben, denn die großen Aufgaben stehen nun bevor. „Die Erfahrung aus der Qualifikation hat mir sehr viel Mut gemacht“, sagt Brian Wenzel in dem Bewusstsein, dass sich die Region Stuttgart, Esslingen, Kirchheim nun als JBBL-Standort etablieren muss.pm

 

Der VfL Kirchheim stellt innerhalb des SEK-Kaders mit Axel Bezler, Nil Failenschmid, Léo König, Leonhard Laar, Edolind Paqarda, Alexander Stief und Furkan Cal die meisten Spieler. Siddharth Manjunath, Alois Mounier, Luis Sziede und Danilo Vukajlovic stammen aus Reihen des MTV Stuttgart, Guiseppe Seggio, David Volz und Samuel Elyas vom BVH Esslingen. Komplettiert wird das Team durch Daniel Matic vom SV Möhringen.

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