Fussball Kreisliga A

Der TVU hat „alles selber in der Hand“

Kreisliga A Unterlenningen und Nabern können die Abstiegsränge hinter sich lassen.

Soll auch bei einem möglich Abstieg Trainer in Ötlingen bleiben: Benedetto Savoca
Soll auch bei einem möglich Abstieg Trainer in Ötlingen bleiben: Benedetto Savoca

Kirchheim. Obwohl der TSV Ötlingen in der Fußball-Kreisliga A ziemlich sicher in Richtung Kreisliga B steuert, sind die Verantwortlichen bisher ruhig geblieben. „Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern“, bestätigt der Ötlinger Abteilungsleiter Roland Süss. „Wir wollen, egal in welcher Liga wir spielen werden, mit unserem Trainer Benedetto Savoca weiterarbeiten.“ Die ersten Gespräche liefen vielversprechend, und der Ötlinger Coach ist nicht abgeneigt, weiter zu machen: „Ich will nicht alles hinwerfen, nur weil es mal schlecht läuft.“ Auch der Kader wird größtenteils zusammenbleiben. „Bisher hat noch kein Spieler gesagt, dass er gehen will“, erklärt der Ötlinger Abteilungsleiter. Bei noch sechs ausstehenden Begegnungen und neun Punkten Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz sind die Chancen auf den Klassenerhalt für die Rübholz-Elf mehr als gering. „Noch ist‘s nicht vorbei. Wir werden alles versuchen, das Unmögliche noch möglich zu machen“, verspricht der TSVÖ-Coach. In der Vorrunde holten die Ötlinger gegen die kommenden sechs Mannschaften 15 Punkte, dies könnte bei gleicher Punktausbeute für den Relegationsplatz reichen. Der erste Schritt soll im kommenden Heimspiel gegen den SV Nabern gemacht werden.

„Im Abstiegskampf kennen wir uns aus“, sieht der Naberner Spielertrainer Marcel Geismann einen Vorteil für sein Team. Mit 35 Punkten ist die Elf vom oberen Wasen nur drei Zähler vom Relegationsplatz entfernt. Mit einem „Dreier“ im Ötlinger Rübholz könnte der SV Nabern einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Das Einzige was uns in dieser Runde fehlt, ist die Konstanz. Nach einem Sieg folgte meist eine Niederlage“, kritisiert der SVN-Coach.

Noch schwieriger ist die Situation beim TV Unterlenningen. Die Bühl-Elf steht mit 32 Zählern auf dem Relegationsplatz und will diesen mit einem Sieg gegen Grötzingen möglichst schnell verlassen. „Wir haben alles selber in der Hand“, sagt Unterlenningen Abteilungsleiter Marc Schmohl.

Die Planungen beim TSV Jesingen für die nächste Saison sind fast abgeschlossen. „Vier Spieler, die uns qualitativ deutlich verstärken werden, haben schon ihre feste Zusage gegeben“, sagt Stefan Haußmann, Sportlicher Leiter beim TSVJ. Auf der Agenda stehen nun noch weitere ein bis zwei neue Akteure. Zunächst einmal gilt es aber, mit einem Heimsieg gegen den TSV Altdorf den Abstand auf den Relegationsplatz zu vergrößern. „Zwei Siege aus den letzten sechs Spielen müssten für den Klassenerhalt reichen“, hofft Haußmann.

Catania-Spielertrainer Cosimo Attorre plant für die nächste Saison eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, die um den direkten Wiederaufstieg mitspielen kann. „Unsere Vorbereitung für die neue Runde beginnt ab sofort, aber wir wollen trotzdem noch so viele Punkte holen wie möglich“, verspricht Attorre. Die SPV 05 Nürtingen hingegen könnte mit einem Sieg beim TB Neckarhausen - sofern der TSV Grafenberg nicht in Oberboihingen gewinnt - die Meisterschaft perfekt machen. Klaus-Dieter Leib

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