Fussball Kreisliga A

Die ganze Liga drückt die Daumen

A2 Der SV Nabern plant gegen Spitzenreiter Oberboihingen die große Überraschung.

Voll im Fokus: Bubacarr Saho will mit dem SV Nabern den Tabellenführer stürzen. Foto: Markus Brändli
Voll im Fokus: Bubacarr Saho will mit dem SV Nabern den Tabellenführer stürzen. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Der SV Nabern will mit einem Heimsieg gegen Spitzenreiter TSV Oberboihingen die Fußball-Kreisliga A wieder spannend machen. „Ich glaube, die ganze Liga drückt uns dafür die Daumen“, sagt SVN-Trainer Marcel Geismann. Der Tabellenführer hat derzeit sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Türkspor Nürtingen 73. „Für mich ist der TSV Oberboihingen aber keine Übermannschaft“, so Geismann selbstbewusst. Schon in der vergangenen Saison ist es der Elf vom oberen Wasen gelungen, den damals ungeschlagenen Spitzenreiter SPV 05 Nürtingen zu besiegen. „Warum sollte uns dies nicht noch einmal gelingen?“

Außerdem ist der Naberner Übungsleiter davon überzeugt, dass seiner Elf die vermeintlich besseren Teams gut liegen: Gutes Omen für den SVN: Im Halbfinale des Teckbotenpokals standen sich beide Teams bereits gegenüber. Damals gewann der SV Nabern im Elfmeterschießen mit 7:6.

Jesingen mit Rückenwind

Auch der Tabellendritte TSV Jesingen könnte von einem Naberner Sieg profitieren. Für TSVJ-Trainer Danell Stumpe käme dies noch nicht einmal überraschend: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.“ Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der Jesinger Übungsleiter zufrieden - bis auf die Partie beim TSV Grötzingen: „Diese Niederlage schmerzt immer noch, denn dort hatten wir ein Chancenverhältnis von 25:2 und verlieren am Ende mit 0:2.“ Zuletzt gewann das Team von den Lehenäckern dreimal in Folge. Diese Serie soll nun fortgesetzt werden. „Wenn wir oben mit dabei bleiben wollen, müssen wir solche Spiele einfach gewinnen“, fordert Stumpe. .

Die Verantwortlichen bei den SF Dettingen sind mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden. Mit zwölf Punkten stehen die Dettinger nur auf dem achten Tabellenplatz. „Wir haben bisher noch kein überzeugendes Spiel gemacht“, resümiert SFD-Trainer Robin Jaksche. Deshalb fordert der 31-Jährige im Heimspiel gegen den TSV Linsenhofen mehr Einsatzwillen und Überzeugungskraft. „Bis 20 Meter vor dem Tor spielen wir gar nicht schlecht, aber im letzten Drittel bringen wir zu wenig zustande.“

Schritt für Schritt nach vorne

Nach dem ersten Saisonsieg des TSV Weilheim II strotzt das Team von Trainer Robin Walter geradezu vor Selbstvertrauen. Nun gilt es, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen, um auch beim TV Bempflingen erfolgreich zu sein. „Wir müssen jetzt weiterhin punkten. Bisher haben wir immer einen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Walter zufrieden.

Ein wenig Rätselraten gibt es derweil noch bei den Torhütern. Der etatmäßige Keeper Florian Schlotte ist angeschlagen, und Ersatztorwart Felix Kuhnert wird vermutlich bei der ersten Mannschaft aushelfen müssen. „Wer am Sonntag im Tor stehen wird, entscheidet sich erst kurzfristig“, so Walter. Klaus-Dieter Leib

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