Fussball Kreisliga A

Unterlenninger im gelobten Land

Kreisliga A TVU bekommt es morgen auswärts mit dem wohl stärksten Aufsteiger zu tun.

Die Laufbereitschaft der Unterlenninger dürfte auch beim Spiel gegen Unterboihingen mit entscheidend sein.Foto: Mirko Lehnen
Die Laufbereitschaft der Unterlenninger dürfte auch beim Spiel gegen Unterboihingen mit entscheidend sein.Foto: Mirko Lehnen

Lenningen. Der TV Unterlenningen hat am Sonntag in der Fußball-Kreisliga A eine unangenehme Aufgabe vor der Brust und muss beim starken Neuling TV Unterboihingen ran. Ein Gegner, auf den aktuell das Lob nur so hereinprasselt. „Ein junges Team mit vielen schnellen Spielern“, konstatierte Naberns Trainer Marco Kunze nach der 1:4-Niederlage gegen den einstigen DFB-Pokalteilnehmer im August. Vergangenen Sonntag machte der TSV Neckartailfingen II Bekanntschaft mit dem Furore-Aufsteiger. TSVN-Ikone Dieter Hiemer fühlte sich bestätigt („der TVU ist der stärkste der fünf Neulinge“), Neckartailfingens Mario D’Andrea kam zu der Erkenntnis, dass die Unterboihinger mit 3:0 auch in der „Höhe verdient gewonnen“ hätten.

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Die Unterlenninger müssen bei Ballbesitz damit rechnen, dass die hochgelobten Gastgeber früh und punktgenau attackieren und eine rasche Gegenbewegung einleiten. Dies wird höchste Konzentration, aber auch läuferische Höchstleistungen abverlangen. Für das erklärte TVU-Ziel, sich möglichst früh von der Abstiegsregion abzusetzen, gilt es aber, zu punkten - auch gegen einen vermeintlichen Liga-Überflieger.

Der TSV Jesingen schließt ebenso wie die Unterlenninger am Sonntag eine Englische Woche ab. Gegner Germania Schlaitdorf ist überdurchschnittlich in die Runde gestartet. Neun Zähler aus vier Partien sind ein solider Baustein, um sich in der oberen Region der Kreisliga A einzurichten. Vergangenen Sonntag siegten die Germanen 4:1 gegen Aufsteiger TB Neckarhausen, nicht zuletzt durch starke Leistungen ihrer Neuzugänge Kevin Sen und Torwart Simon Borbeck, die beide bereits Landesligaluft schnupperten. Für die Jesinger wird es ein echter Stresstest - nicht nur wegen der dritten Partie binnen einer Woche.

Mit frischem Selbstvertrauen ausgestattet, beginnt für die Fußballer des Neulings TSV Ötlingen der Trip ins Aichtal. Das 7:2-Festival gegen den Mitaufsteiger TV Tischardt hat die ersten Selbstzweifel nach drei Niederlagen am Stück zerstreut. Trainer Benedetto Savoca misst der Partie beim TSV Grötzingen große Bedeutung bei, gilt es doch, den Stabilisierungsprozess in der neuen Liga fortzusetzen. Warnung für die Ötlinger: Beim letzten Heimauftritt am 2. September besiegten die Grötzinger Germania Schlaitdorf 1:0 - die einzige Pleite für die Germanen.

Nach Stabilität sucht auch der AC Catania Kirchheim, schon seit Jahren nicht gerade als Saison-Senkrechtstarter bekannt. Am Sonntag bekommen es die Teckstädter auswärts mit dem TB Neckarhausen zu tun.

Der SV Nabern gastiert beim TV Bempflingen, der am vergangen Sonntag bei der SpV 05 Nürtingen mit 0:7 abserviert wurde. Kernfrage für Nabern: Wie wirkt sich diese Pleite auf das Bempflinger Auftreten aus? Ein Remis würde dem SVN helfen, in der Tabelle vor den Bempflingern (3) zu bleiben. rei