Fussball Kreisliga B

Der Spitzenreiter trifft auf den heimlichen Verfolger

Fußball-Kreisliga B6 Die verlustpunktfreien Ötlinger empfangen Tabellenführer Schlierbach zum Top-Duell.

Kirchheim. Der TSV Ötlingen und der TSV Schlierbach sind augenscheinlich die zwei stärksten Teams in der ohnehin schon stark besetzten Staffel 6 in der Kreis­liga, nachdem der Motor des Top­favoriten AC Catania Kirchheim etwas ins Stottern geraten ist. Nun kommt es am morgigen Sonntag zum Showdown beider Mannschaften im Rübholz. Die beiden Trainer reden die Brisanz des Duells eher klein: Um von einer entscheidenden Begegnung reden zu können, sei die Saison noch viel zu jung, meinen sowohl Ötlingens ­Benedetto Savoca als auch Schlier­bachs Cesare d’Agostino.

Das winzige Plus im Vorfeld des morgigen Schlagers liegt wohl im Heimvorteil und der Tatsache, dass die Rübholzkicker als einziges Team noch eine weiße Wes­te besitzen, bei erst vier Auftritten derzeit allerdings dennoch nur auf Platz vier rangieren. „Beide Teams sind sowohl rasen- als auch kunstrasenerprobt. In solch einem Spitzenspiel muss die Einstellung passen“, will Savoca von einem Heimvorteil nichts wissen.

Auf der Gegenseite könnte die Stimmung beim Spitzenreiter von der Bergreute nicht besser sein. „Doch ja, Stimmung, Trainingsbeteiligung und Personallage sind zurzeit sehr erfreulich. Dennoch müssen wir auf dem Boden bleiben, eine Vorentscheidung ist das noch lange nicht“, meint Schlier­bachs Coach Cesare d’Agostino. „Es gibt schließlich auch noch andere Mannschaften in dieser Liga. „

Eine davon ist zweifelsohne die Überraschungsmannschaft der Stunde, die SGM Neuffen/Kohlberg nämlich. Können die Jungs von Thomas Schneider und ­Mario Schlottereck morgen gegen die unbequem zu spielenden „Gers­tenklopfer“ des TSV Jesingen II ihre furiose Erfolgsserie fortsetzen? Im gleichen Atemzug stellt sich die Frage, ob der so bärenstark gestartete TV Neidlingen II nach sechs Siegen aus sieben Spielen auch gegen Mitfavorit SG Ohmden/Holzmaden zu punkten imstande ist. Viel an Boden verloren hat der AC Catania Kirchheim, nicht zuletzt durch die vielen Covid-Fälle und die damit verbundene Trainings-Zwangspause zur Unzeit. Beim wiedererstarkten TSV Owen dürfte es morgen in der ungeliebten Au schwierig werden, das Blatt zu wenden.

Unterm Wielandstein stellt sich im Duell zwischen Oberlenningen und der Dettinger „Zweiten“ morgen die Frage, wer den Anschluss nach oben schaffen kann. Zum ultimativen Kellerduell kommt es derweil im Herdhau, wo sich mit dem TSV Wolfschlugen III und dem TSGV Hattenhofen die beiden noch punktlosen Teams gegenüberstehen.Klaus Schorr

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