Fussball Kreisliga B

Oberlenninger fordern den Topfavoriten

Kreisliga B6 Spitzenreiter Schlierbach will unterm Wielandstein seine Siegesserie fortsetzen.

Nico Lazarek und der TSV Schlierbach müssen nach Ansicht ihres Trainers noch an der Chancenverwertung arbeiten. Foto: Genio Silv
Nico Lazarek und der TSV Schlierbach müssen nach Ansicht ihres Trainers noch an der Chancenverwertung arbeiten. Foto: Genio Silviani

Kirchheim. Mit drei starken Auftritten in Folge hat der TSV Schlier­bach unmittelbar nach dem Staffelwechsel in die Fußball-Kreisliga B6 die Spitze erobert. Morgen jedoch muss die Elf von Cesare D’Agostino beim TSV Oberlenningen ran, der in der Vergangenheit zu Hause schon manchem Topfavoriten das Fürchten gelehrt hat. Die beiden bisherigen Auftritte des TSVO waren zwar eher durchwachsen - vor allem das 1:1 gegen Kellerkind SV Nabern II zum Auftakt -, nichtsdestotrotz hat das Team vom Wielandstein nach dem 6:2 bei Schlusslicht Hattenhofen bereits vier Punkte auf dem Konto.

„Das wird eine sehr schwierige Aufgabe. Bislang schießen die Schlierbacher, die ja auch schon in der B7 ihr Können gezeigt haben, alles weg. Aber wir wollen die Oberen ärgern - und dazu sind wir in der Lage, auch wenn Schlier­bach natürlich Favorit ist“, weiß TSVO-Spielertrainer Hamit ­Geckin um die Stärke seiner Mannschaft. Bislang einziger Wermutstropfen aufseiten des TSVS: die Chancenverwertung. „Wir hätten noch deutlich mehr Tore erzielen können. In der Hinsicht müssen wir die Konzentration hochhalten, egal gegen welchen Gegner. Sonst ­rächt es sich irgendwann“, kündigt Trainer D’Agostino an.

Jesinger „Zweite“ mit Rückenwind

Einen enttäuschenden Start legte die SG Ohmden/Holzmaden hin. Allerdings hatte das Team von Viktor Oster auch gleich zum Auftakt beide Topfavoriten vor der Brust. Konnten die „Saurier“ der 3:3-Aufholjagd beim AC Catania noch Gutes abgewinnen, so war die jüngste 0:3-Pleite gegen den TSV Ötlingen eher ernüchternd. Morgen geht es für die SGOH in die Lehenäcker zum TSV Jesingen II - dem früheren Verein ­Osters. Die „Gersten­klopfer“ ihrerseits haben durch den packenden Last-Minute-Sieg bei den ­Catanesi vergangenen Sonntag ordentlich Selbstvertrauen getankt. Das weiß auch SGOH-Coach ­Oster. „Die Jesinger sind zurzeit sehr gut drauf. Aber wenn wir vorne mitmischen wollen, müssen wir punkten, auch wenn die Ausfälle von Moudrik Zaré, Kevin Lang und Michael Bezler schwer wiegen.“

Mit Personalproblemen zu kämpfen haben momentan allerdings auch die Gastgeber. „Zwei Spieler fallen sicher aus, zwei sind noch fraglich. Aber unsere Mannschaft hat auch so das Poten­zial, die Ohmdener zu schlagen“, ist sich Jesingens Coach Andreas Zechner sicher. Und er weiß um den Druck beim Gegner: „Die SGOH muss alles geben, wenn sie drei Punkte mitnehmen will.“

Und was gibt‘s sonst noch? Der TSV Owen strebt gegen den SV ­Nabern II seinen ersten Saisonsieg an. Außerdem gilt es für den TV ­Neidlingen II um Torjäger Pascal ­Hartmann, im Heimspiel gegen Liga-Neuling TSV Wolfschlugen III den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Klaus Schorr

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