Fussball Landesliga

Geiger gewährt Welpenschutz

Fußball-Landesliga Weilheims Coach sieht trotz der 1:5-Niederlage gegen Ebersbach viele gute Ansätze im Spiel seiner jungen Mannschaft.

Versucht einem 1:5 auch positive Seiten abzugewinnen: Weilheims neuer Coach Benjamin Geiger.Foto: Markus Brändli
Versucht einem 1:5 auch positive Seiten abzugewinnen: Weilheims neuer Coach Benjamin Geiger.Foto: Markus Brändli

Nur ein Zähler aus den letzten vier Spielen ist die bittere Bilanz des TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga. Auch am Freitagabend gab es trotz einer ansprechenden Leistung eine 1:5-Klatsche gegen den SV Ebersbach. „Siebzig Minuten lang haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht“, konnte der Weilheimer Trainer Benjamin Geiger seinen Jungs keinen Vorwurf machen. Der Plan mit dem Spielortwechsel ging zudem auch nicht auf. Die Verantwortlichen vom TSV Weilheim hatten die Begegnung kurzfristig vom Rasen- auf den Kunstrasenplatz verlegt. „Das hatte nichts mit dem Belag zu tun, sondern weil unser Kunstrasenplatz kleiner ist. Dadurch haben wir bessere Möglichkeiten, kompakter zu stehen“, erklärte der Weilheimer Abteilungsleiter Paul Schrievers die Maßnahme.

Die 1:5-Pleite, so seltsam das klingt, macht dennoch Hoffnung. Vor allem kurz nach dem Seitenwechsel war die Weilheimer Elf das bessere Team und hätte mit etwas mehr Schussglück, als Robert Kljajic und Fabio Brandner nur das Aluminium trafen, sogar den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer erzielen können. „Wir hatten gegen einen starken Gegner überraschend viele gute Torchancen“, meint Geiger, der viele gute Ansätze bei seiner Mannschaft sah. Dass der Ebersbacher Sieg zu hoch ausgefallen sei, wollte SV-Trainer Dinko Radojevic so nicht stehen lassen: „Wir haben außer den fünf Toren noch viele gute Möglichkeiten liegen lassen, deshalb geht für mich der Sieg auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.“

Das größte Problem auf Weilheimer Seite sieht Geiger bei ruhenden Bällen: „Wir haben von den letzten zwölf Gegentoren die Hälfte durch Standards bekommen. Das muss in den nächsten Spielen einfach besser werden.“ Auch Armin Sigler, der sportliche Leiter des TSV, weiß, dass seine Mannschaft vor einer ganz schweren Saison steht: „Das Spiel hat es deutlich gezeigt, dass unsere junge Mannschaft noch Zeit braucht, aber die haben wir leider nicht.“ Bereits am Sonntag steht beim TV Echterdingen ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel bevor, dabei gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Christopher Eisenhardt. Die Echterdinger stehen mit drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz ebenfalls gewaltig unter Zugzwang nachdem sie die letzten vier Spiele verloren haben.me

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