Fussball

Alles eine Frage der DNA

Fußball Der Kirchheimer Sandro Stuppia (33) trainiert künftig die U19 des SV Wehen-Wiesbaden. Im Interview spricht er über seine Zeit bei Eintracht Frankfurt, den Corona-Lockdown und seine besondere Verbindung zum VfL. Von Max Pradler

Da gehts lang: Nach zwei Jahren in Frankfurt gibt Sandro Stuppia künftig beim Nachwuchs von Wehen-Wiesbaden die Richtung vor. Foto: Jan Huebner

Hallo Sandro, Sie übernehmen ab sofort die U19 des SV Wehen-Wiesbaden. Wie kam es dazu?

Da ich jetzt zwei Jahre lang in Hessen tätig war und schon einige Male gegen den SV Wehen-Wiesbaden gespielt hatte, kam ganz ...

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Zur Person

Sandro Stuppia hat mit 33 Jahren bereits viel Erfahrung sammeln können: Nach seinem frühen Einstieg ins Trainergeschaft beim VfL Kirchheim, wagte der Deutsch-Italiener 2013 den Schritt zur JSG Union Dessau, wo er als hauptamtlicher Jugendkoordinator für rund 100 Nachwuchskicker verantwortlich war. Zwei Jahre später zog es Stuppia dann zum VfR Aalen. Dort war er unter anderem als U19-Trainer tätig sowie als Jugendkoordinator und Leiter der VfR-Fußballschule.

In der Saison 2018/19 übernahm Stuppia bei der Drittliga-Mannschaft des VfR die Rolle des Co-Trainers, ehe er nach Saisonende ins Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Eintracht Frankfurt wechselte. Bei den Hessen übernahm der A-Lizenz-Inhaber erst die U16 und anschließend die U17.

Sein Ausbildungsverein in der Jugend war der VfL Kirchheim. Als aktiver Spieler war er außer für die „Blauen“ auch für Jesingen und Ebersbach am Ball. max