Fussball

Auf- und Abstiegsrunde wird immer wahrscheinlicher

Fußball Bis Ende der Woche will der Verband auch auf Bezirksebene für Klarheit in Sachen Corona-Saison sorgen.

Verwaiste Fußballplätze sind in Coronazeiten Alltag: Wann und wie die Saison weitergeht, will der Verband bis Ende der Woche prü
Verwaiste Fußballplätze sind in Coronazeiten Alltag: Wann und wie die Saison weitergeht, will der Verband bis Ende der Woche prüfen. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Tote Hose auf den Fußballplätzen der Amateure: Wegen Corona ruht der Spielbetrieb im gesamten Verbandsgebiet des WFV und niemand weiß, wann und wohin der Ball wieder rollt. Kann die Saison überhaupt zu Ende gespielt werden? Und wenn, in welcher Form?

Rainer Veit (62), Vorsitzender des Bezirks Neckar/Fils und Beiratsmitglied im Verband: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir vor Anfang März wieder anfangen. Dafür sind die Infektionszahlen viel zu hoch und ein geeigneter Impfstoff ist auch noch nicht ...

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„Wir nehmen’s, wie es kommt“

Region. Noch ist die Frage offen, ob, und wenn ja, wann und wie, die Fußballsaison bei den Amateuren in Württemberg weitergespielt wird. Fällt die Entscheidung positiv aus, sieht alles nach einem Modus mit Auf- und Abstiegsplayoffs nach Ende der Vorrunde aus - ein Plan, der von Funktionären der fünf Teckvereine in der Bezirks­liga positiv gesehen wird, wie eine Blitzumfage beim VfL, der SGEH, dem TSV Weilheim, dem TSV Jesingen und dem TV Neidlingen ergeben hat.

„Ich möchte nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken“, sagt Marc Buthenuth. Der Fußballchef des VfL Kirchheim bedauert die Macher im WFV. Er selber versucht, positiv zu denken: „Ein Abbruch wäre schade. Wir wollen noch in die Aufstiegsrunde und dort befreit aufspielen.“

Marc Butenuth
Marc Butenuth

Sven Laderer, Abteilungsleiter der SGEH, hält eine normale Runde nicht mehr für machbar und könnte sich mit dem von der Oberliga-Spielkommission vorgeschlagenen Ablauf der restlichen Saison anfreunden: „Wir nehmen’s, wie’s kommt. Egal, ob es im Januar oder im Juli weitergeht.“

Sven Laderer
Sven Laderer

„Wenn wir rechtzeitig wieder anfangen könnten, wäre es möglich, die Saison regulär zu Ende zu spielen“, meint Weilheims Spielleiter Armin Sigler. „Aber dahinter steht ein großes Fragezeichen. Deshalb halte ich die jetzt diskutierte Lösung für die einzige vernünftige und faire Alternative.“

Armin Sigler
Armin Sigler

Patrick Kölle, Spielertrainer des TV Neidlingen, weiß: „Jeder will spielen. Aber einen Abschluss im Sommer auf Biegen und Brechen halte ich für Quatsch.“ Eine seines Erachtens mögliche Variante: „Die Saison verlängern, zur Not bis in den nächsten Winter hinein wie in Bayern.“

Patrick Kölle
Patrick Kölle

Dann spielen, wenn es Corona zulässt, und dafür die Sommerpause zwischenopfern, wäre für Abteilungsleiter Peter Martsch vom TSV Jesingen eine Möglichkeit. Die andere mit Auf- und Aufstiegsrunden auf neutralen Plätzen gefällt ihm ebenfalls: „Das wäre doch auch mal sehr reizvoll.“ Klaus Schlütter