Fussball

Dezimierte Catanesi wittern den nächsten Coup

Fußball Drei der vier übrig gebliebenen Teckteams gehen als Favoriten in die dritte Runde des Bezirkspokals.

Kirchheim. Von 24 gestarteten Teckvereinen im Fußball-Bezirkspokal sind mit dem VfL Kirchheim, dem TSV Jesingen, der SGEH und dem AC Catania Kirchheim nur noch vier Mannschaften übrig geblieben. Für die bisher größte Überraschung sorgte dabei zweifellos der AC Catania. Nun trifft der B-Ligist am morgigen Sonntag auf die TSGV Albershausen. Anpfiff ist allerdings erst um 17.30 Uhr, da der VfL Kirchheim ebenfalls zu Hause spielt. „Wir wollen wieder Vollgas geben“, verspricht Catania-Spielertrainer Cosimo Attorre. Personell sieht es jedoch erneut alles andere als rosig aus. Lediglich 13 Spieler stehen den Catanesi zur Verfügung. „Wenn wir an die Leistung wie gegen den VfB Reichenbach II anknüpfen können, sind wir gegen Albershausen nicht chancenlos“, ist sich Attorre sicher. Im Achtelfinale würde der Sieger der Partie TV Unterboihingen gegen 1. FC Donzdorf warten.

Vor der schwierigsten Aufgabe steht derweil der VfL, der gegen Ligakonkurrent TV Nellingen ran muss (14.30 Uhr). Die große Belastung durch Pokal und Vorbereitung geht bei den Kirchheimern langsam aber sicher an die Substanz. Beim 5:0-Sieg in Notzingen haben sich mit Serdar Helvaci und Robin Dürr zwei weitere Spieler verletzt. „Ich werde wieder den ein oder anderen Spieler aus der U19 mit in den Kader nehmen“, kündigt VfL-Coach Oliver Klingler an. Die Vorzeichen stehen trotz allem gut für die Gastgeber: Bereits in den vergangenen beiden Jahren standen sich beide Teams jeweils im Achtelfinale gegenüber - stets mit dem besseren Ende für die Teckstädter. Der Sieger trifft am Donnerstag entweder auf den ASV Aichwald oder den TSV Oberboihingen.

Schon zum dritten Mal in Folge trifft die SGEH in der Pokalrunde auf einen B-Ligisten. Von Losglück will der SGEH-Trainer Christian Mirbauer allerdings nichts wissen: „Wir müssen zuerst einmal unserer Favoritenrolle gerecht werden, und dazu muss auch die Leistung passen.“ Nach den deutlichen Erfolgen beim 1. FC Frickenhausen II (5:2) und FTSV Kuchen II (6:0) ist die Elf von der Berghalbinsel nun bei der SG Eintracht Sirnau II zu Gast: „Als Bezirksligist müssen wir einfach eine Runde weiterkommen. Wir müssen die Sache ernst nehmen“, fordert Mirbauer. Sollte dies gelingen, würde die SGEH auf den Sieger der Partie zwischen dem TSV Köngen II und dem TSV RSK Esslingen treffen.

Der kommende Gegner des TSV Jesingen, der SSV Göppingen, gilt als großer Aufstiegsfavorit in der Kreisliga B8. „Dennoch müssen wir unbedingt eine Runde weiter kommen“, fordert Jesingens Trainer Danell Stumpe, der nach dem eher schwachen Auftritt seiner Mannschaft beim knappen 2:1-Erfolg bei der SGM Ohmden/Holzmaden eine Leistungssteigerung erwartet. „Wir werden erneut kräftig rotieren“, kündigt der Jesinger Chefcoach darüber hinaus an. Der Sieger trifft auf den Sieger der Partie zwischen dem TSV Raidwangen und dem TSV Wendlingen. Klaus-Dieter Leib

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