Fussball

Forzano fehlen fünf Stammkräfte

Fußball Nach einer reibungslosen Vorbereitung plagen den VfL morgen im Pokal-Viertelfinale gegen Köngen Personalsorgen.

Kirchheim. Im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals ist der VfL Kirchheim am Donnerstagabend einziger Teckvertreter. Ein schwereres Los hätten die Teckstädter allerdings kaum erwischen können. Die Elf von Trainer Michel Forzano spielt ab 19.30 Uhr beim Bezirksliga-Kontrahenten und Tabellenzweiten TSV Köngen. Unter den letzten acht Mannschaften steht mit dem FC Esslingen auch noch ein Team aus der Kreisliga B. Dazu kommen mit dem TSV Oberboihingen, dem ASV Aichwald und dem VfB Reichenbach noch drei Vertreter der Kreisliga A.

Immerhin: Die Vorbereitung lief gut beim VfL. Kaum steht das erste Pflichtspiel in diesem Jahr auf dem Programm, wachsen Forzanos Probleme: Mit Andreas Elsässer (Kreislaufprobleme), Dominik Cseri (Zehenbruch), Burak Celik (Leistenprobleme) sowie Sascha Flegel und Simon Wahler (beide im Urlaub) muss er morgen Abend auf mindestens fünf Stammkräfte verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Sasa Lukic (Lungenentzündung) und Meksud Colic (kehrt erst am Mittwochabend aus dem Urlaub zurück).

Mindestens drei Spieler aus der A-Junioren-Mannschaft will Forzano deshalb mit nach Köngen nehmen. Das Halbfinale bleibt trotzdem das große Ziel. „Das wäre gut fürs Image“, sagt Forzano. Schließlich hat der VfL in den vergangenen Jahren im Pokal eher enttäuscht. Vor zwei Jahren stießen die „Blauen“ immerhin bis ins Achtelfinale vor, wo eine 2:5-Heimniederlage gegen den SV Nabern die Reise beendete. Ansonsten kamen die Teckstädter über die dritte Runde nicht hi­naus. Forzano selbst stand noch nie in einem Halbfinale des Bezirkspokals - weder als Spieler noch als Trainer. Mit dem AC Catania Kirchheim scheiterte er zweimal im Viertelfinale.

Auch Köngens Trainer Daniel Rieker nimmt die Aufgabe ernst: „Der Pokal ist mir genauso wichtig wie die Punktspielrunde“, betont er. Anders als seinem Kollegen steht ihm morgen der komplette Kader zur Verfügung. Zudem haben sich die Köngener mit dem Kanadier Erik Luther Edwardson in der Winterpause noch einmal verstärkt. „Es macht große Freude, ihm zuzuschauen. Er hat in jedem Testspiel bisher getroffen“, schwärmt Rieker vom Neuzugang. Beide Gegner standen sich in der Bezirksliga zuletzt am 9. Dezember gegenüber. Damals trennten sie sich Teams mit einem 2:2.

Vor einer lösbaren Aufgabe steht Pokalverteidiger TSV Neckartailfingen beim A-Ligisten VfB Reichenbach. „Obwohl uns einige Stammkräfte fehlen, hat unser Kader genug Qualität, um eine Runde weiter zu kommen“, meint Neckartailfingens Trainer Alberto Guillen.Klaus-Dieter Leib

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