Fussball

Pokalposse um die SGM-Frauen

Frauenfußball Die SGM Wendlingen/Ötlingen II hat nicht für den Wettbewerb auf Verbandsebene gemeldet.

Ausgebremst: Jana Bestenlehner und die SGM-Frauen. Foto: Markus Brändli
Ausgebremst: Jana Bestenlehner und die SGM-Frauen. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Frauen-Bezirkspokalsieger SGM Wendlingen/Ötlingen II startet nicht im Württembergischen Verbandspokal und wird folglich auch nicht am 30. August im Wendlinger Speck gegen den Regionalligisten VfB Obertürkheim antreten. Dies hat SGM-Fußballkoordinator Rolf Schad offiziell bestätigt. „Die Entscheidung, im Falle eines Bezirkspokalsieges auf die Teilnahme am WFV-Pokal zu verzichten, habe ich bereits vor einigen Wochen dem Verband mitgeteilt als klar war, dass wir aus personellen Gründen auch kein Team für den Punktspielbetrieb der neuen Saison melden können“, erklärte der Spielgemeinschaft-Koordinator überraschend. Er habe damals auf dem entsprechenden Formular deshalb ein „Nein“ angekreuzt. „Die Kommunikation lief allerdings nicht optimal“, gibt sich Schad nun selbstkritisch.

In der Tat wussten am vergangenen Sonntag selbst verschiedene SGM-Funktionäre sowie die Spielerinnen selbst anscheinend noch nichts von der Nicht-Meldung. So hatte Torhüterin Sabine Hauschild direkt nach dem Finaltriumph in Harthausen im Freudentaumel eine Verlängerung ihrer Laufbahn um weitere vier Wochen bis zum vermeintlichen Cup-Hit gegen Obertürkheim Ende August angekündigt.

Grundsätzlich, dies hatte WFV-Spielbetriebleiter Thomas Proksch noch vor dem Bezirkspokalfinale bestätigt, hätte eine vom Punktspielbetrieb abgemeldete Mannschaft durchaus im WFV-Pokal antreten dürfen - eine Meldung für den Cup vorausgesetzt. Folge: Ende August trifft nun Endspiel-Verlierer TB Ruit auf Obertürkheim und die verrückte Pokalstory der SGM dieses Sommers ist um eine skurrile Episode reicher.rei

Anzeige