Fussball

Spatzen zu stark für Eislingen

WFV-Pokal Eislingen verliert im Pokalspiel. Da auch der SC Geislingen scheitert, sind bis auf Göppingen alle Bezirksteams ausgeschieden.

Eislingen. Es war ein wunderschöner Sommerabend im Eichenbachstadion, doch die einheimischen Fußball-Romantiker gingen leer aus: Nichts wurde es mit einer Sensation für den Underdog und A-Ligisten FC Eislingen.

Mit einem durchaus ehrenvollen 0:5 (0:3) gegen Frankfurt-Bezwinger SSV Ulm 1846 verabschiedete sich der FCE am Mittwochabend aus dem Württembergischen Verbandspokal. Regionalligist SSV Ulm zog vor rund 700 Zuschauern stressfrei in die dritte Pokalrunde ein. Zwar versuchte Eislingen anfangs, mit einer Fünfer-Abwehrkette Unheil zu verhindern, das 1:0 für die Ulmer durch Angreifer David Braig nach sechs Minuten nahm dem Match jedoch früh den Reiz. Ein Doppelschlag durch Thomas Rathgeber (30.) und Kai Luibrand (31.) verstärkte diesen Effekt.

Die erste gute Eislinger Chance kreierten zwei einstige Kicker des VfL Kirchheim. Nach einem Freistoß von Timo-Heiko Webinger schoss Spielertrainer Thomas Scheuring etwas drucklos, sodass Ulms Keeper David Hundertmark parieren konnte (44.).

Nach der Pause sorgten die Ulmer mit zig Großchancen für richtig Alarm. Nicolas Jann (69.) und erneut Luibrand (72.) rundeten mit ihren Treffern den problemlosen Auftritt des DFB-Pokalteilnehmers ab. „Klar, das war ein verdienter Sieg für Ulm“, bilanzierte Eislingens Vorstand Sport David Hilger. Trotzdem sei es „eine tolle Leistung“ des FC Eislingen gewesen, und man könne durchaus „stolz“ sein.

Eislingen ist damit raus und teilt sich damit das Schicksal mit Geislingen: Der Furore-Landesligist und einstige DFB-Pokalschreck scheiterte am Mittwoch an Verbandsligist Calcio Leinfelden-Echterdingen 2:3. Dabei schnupperte der Sportclub nach einer 2:0-Führung sogar an der Überraschung.

Das Doppel-Aus bedeutet: Unter den letzten 32 Teams im WFV-Pokal befindet sich nur noch ein Team aus dem Fußball-Bezirk Neckar/Fils: Oberligist SV Göppingen löste seine Aufgabe beim Ligakonkurrenten FV Ravensburg mit 4:2. Reimund Elbe

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