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Teckstürmer dürfen sich auf ideale Bedingungen freuen

Silvesterlauf Der letzte Tag des Jahres verspricht Sonne, Trockenheit und Kälte. Um 15 Uhr geht es am Rathaus los.

Für viele der Höhepunkt am Jahresende: Der Silvesterlauf auf die Teck hat eine eingeschworene Fangemeinde.Foto: Markus Brändli
Für viele der Höhepunkt am Jahresende: Der Silvesterlauf auf die Teck hat eine eingeschworene Fangemeinde.Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Matsch, Dauerregen, Schnee und frühlingshafte Temperaturen - das alles haben Teilnehmer am Kirchheimer Silvesterlauf vom Rathaus hoch zur Teck in knapp vier Jahrzehnten schon erlebt. Am Dienstag nimmt das Läufervolk zum 38. Mal in der Kirchheimer Fußgängerzone Aufstellung, und wie immer wird um 15 Uhr der Startschuss fallen. Die Wetterprognosen dürften diesmal nicht nur das Herz vieler Sportler höherschlagen lassen, sondern auch das der zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke. Trockenheit, Sonne und Temperaturen im einstelligen Plusbereich - ideales Winterlaufwetter.

An einem werden allerdings auch die besten Bedingungen nichts ändern können: Wer mitmachen will, sollte fit sein und möglichst schon einige Male auf der Strecke trainiert haben, denn die hat es in sich. Neun Kilometer und 460 Höhenmeter liegen zwischen dem Kirchheimer Rathaus und dem Burgportal. Traditionsbewusste Teckstürmer laufen das Ganze auch wieder zurück. Schließlich wartet die Belohnung erst ganz am Ende. Kurz vor 17 Uhr sammeln sich die Läufer wie immer am Rewe-Markt am Gaiserplatz. Auf den letzten Metern durch die Fußgängerzone werden sie von Fackelträgern des Lauftreffs bis zum Zielpunkt am Rathaus begleitet. Dort gibt es unter den Rathaus-Arkaden heiße Getränke und kleine Snacks.

Tradition wird großgeschrieben beim Kirchheimer Silvesterlauf. Deshalb hat sich seit der Premiere 1981 am Ablauf wenig geändert. Allein die Popularität der Veranstaltung ist stetig gestiegen. Aus den acht Läufern bei der Premiere sind bis zum Rekordjahr 2017 mehr als 600 Teilnehmer geworden. Alt und Jung, Freizeitsportler und Spitzenathleten - dabei sein ist alles, Platzierungen und Zeiten sind zweitrangig. Deshalb gibt es auch keine Ergebnisliste. Die digitale Zeitanzeige, die seit wenigen Jahren die Läufer am Burgtor flankiert, dient eher der persönlichen Orientierung.

Dass sich an Ablauf und Streckenführung nichts ändert, ist ganz nach dem Wunsch der Sportler: „Diejenigen, die jedes Jahr dabei sind, legen viel Wert auf Tradition“, sagt Lauftreff-Leiter Alexander Rehm, der mit einer Schar an freiwilligen Helfern den Lauf organisiert. Dabei sah es lange danach aus, als müssten die Organisatoren 2019 doch noch Hand an die Strecke legen. Die Baustelle am Gaiserplatz wurde schließlich doch noch rechtzeitig fertig.

Teilnehmer, die den Rückweg mit trockener Kleidung antreten wollen, haben am Start wie immer Gelegenheit, ein Bündel im Begleitfahrzeug bis hoch zur Schranke am Hörnle zu schicken. Das Video des Filmteams um Andreas Schmid gibt es unter www.teckbote.de. Bernd Köble

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