Handball Landesliga

Die Tabellenspitze fest im Visier

Handball Landesligist VfL Kirchheim empfängt heute Abend Absteiger Herbrechtingen/Bolheim. Mit einem Sieg würde sich die „Teck-Sieben“ vorerst in der Spitzengruppe festsetzen.

Richtungsweisendes Spiel: Die Kirchheimer um Michel Hamann (am Ball) können heute ihren guten Auftakt unterstreichen. Foto: Geni
Richtungsweisendes Spiel: Die Kirchheimer um Michel Hamann (am Ball) können heute ihren guten Auftakt unterstreichen. Foto: Genio Silviani

Für die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim steht am heutigen Abend um 19 Uhr ein Heimspiel in der Walter-Jacob-Halle auf dem Programm. Gegen Württembergliga-Absteiger SG Herbrechtingen/Bolheim hat die „Tecksieben“ die große Chance, den guten Saisonauftakt mit 3:1 Punkten zu bestätigen und sich somit vorerst in der Spitzengruppe festzusetzen.

Die Vorzeichen jedenfalls stehen gut, denn die personelle Lage hat sich im Gegensatz zur Vorwoche deutlich entspannt. Während in Feldkirch ohne Robin Habermeier, Leo Real, Julian Mikolaj, Lars Hamann, Tim Oßwald, Martin Rudolph und Dominik Merkle eine regelrechte „Rumpftruppe“ antreten musste, kann Trainer Engelbert Eisenbeil dieses Mal nahezu aus dem Vollen schöpfen. Ganz ohne Ausfall klappt es bei den Kirchheimern allerdings auch heute nicht: Während Kapitän Robin Habermeier mit einer Hüftverletzung fehlt, stehen hinter den Einsätzen von Dominik Merkle und Lars Hamann noch Fragezeichen.

Trotz allem visiert der VfL einen Sieg an, denn wie in Österreich eindrucksvoll gezeigt, können die „Blauen“ mit ihrem breiten Kader Ausfälle gut kompensieren. Schlüssel zum Erfolg soll erneut eine starke Defensive sein, aus der dann mit vollem Tempo in den Angriff übergegangen wird. Auf die leichte Schulter darf der Gegner aus Herbrechtingen/Bolheim jedenfalls nicht genommen werden. Zwar startete die SG mit zwei Niederlagen in Bad Saulgau (26:17) und in Söflingen (23:24) schlecht in die Saison, allerdings musste der Absteiger - inklusive dem heutigen Spiel - an den ers­ten drei Spieltagen jeweils auswärts ran.

Des Weiteren befindet sich die SGHB mitten im Umbruch. Lediglich vier Spieler blieben aus dem Württembergliga-Kader übrig. Unter den Neuzugängen befinden sich allerdings einige Spieler, die bereits Erfahrung in höheren Ligen auf dem Buckel haben.

Die Kirchheimer Handballer sind also gewarnt. Doch mit einer ähnlichen geschlossenen Mannschaftsleistung wie in den bisherigen zwei Begegnungen dürfte ein weiterer Heimsieg durchaus möglich sein. jm

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Real, Mikolaj, Burckhardt, L. Hamann, M. Hamann, T. Hamann, Schenk, Schwarzbauer, Böck, Sott, Heilemann, Rudolph, Merkle

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