Handball Landesliga

Mission: „Rote Löwen“ zähmen

Handball Der VfL Kirchheim erwartet im Landesligaheimspiel am heutigen Samstag den Tabellenfünften HSG Bargau/Bettringen in der Walter-Jacob-Halle.

Mit dem Heimpublikum im Rücken peilt der VfL um Dominik Merkle heute den nächsten Heimsieg an. Foto: Markus Brändli
Mit dem Heimpublikum im Rücken peilt der VfL um Dominik Merkle heute den nächsten Heimsieg an. Foto: Markus Brändli

Nach der knappen 26:28-Niederlage im Spitzenspiel beim SC Vöhringen steht für die Landesligahandballer des VfL Kirchheim wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Nach zuvor sechs Siegen in Folge gilt es am heutigen Abend ab 19 Uhr gegen die HSG Bargau/Bettringen wieder in die Erfolgsspur zu finden.

Zwar ist der VfL nach der Pleite in Vöhringen wieder mit einem Punkt hinter dem TV Steinheim Tabellendritter. Doch der Vorsprung auf Platz fünf - der erste, der nicht zur Versetzung in die Verbandsliga berechtigt - beträgt immer noch komfortable neun Zähler. Pikant: Jenen fünften Platz belegt ausgerechnet der heutige Gegner aus der Gmünder Vorstadt, den der VfL im Hinspiel mit 27:25 bezwungen hatte.

Die „Roten Löwen“, wie sich die Handballspielgemeinschaft aus Bargau und Bettringen seit diesem Jahr nennt, war zuletzt unkonstant unterwegs. Nach einem überraschend deutlichen 31:24-Sieg beim TSV Bad Saulgau verlor die HSG vergangenes Wochenende ihr Heimspiel gegen Kellerkind TSG Söflingen II mit 28:30.

Dass die Gäste nicht besser dastehen, liegt wohl auch an den Verletzungsproblemen, mit denen sich die Mannschaft von Trainer Klaus Schwenk herumplagen muss. Gegen Söflingen fehlten unter anderem beide etatmäßigen Torhüter sowie Trainer Schwenk selbst. So oder so: Will die Mannschaft noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden, ist ein Sieg in Kirchheim Pflicht - die VfL-Handballer sind also gewarnt.

Kaltschnäuzigkeit ist gefragt

Allzu sehr will man sich im Kirchheimer Lager allerdings nicht mit den Problemen des Gegners beschäftigen, zumal man genügend eigene hat. Gegen Vöhringen hatte die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier erneut den Start verschlafen, lag früh mit 4:11 im Hintertreffen. Zwar konnte der VfL das Spiel Mitte der zweiten Hälfte zwischenzeitlich drehen, ließ jedoch in der entscheidenden Phase die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Dies gilt es heute Abend abzustellen, um dem Gegner klarzumachen, dass in der Walter-Jacob-Halle nichts zu holen ist.

Personell muss Trainer Engelbert Eisenbeil dabei auf Dominik Burkhardt verzichten. Der Linksaußen hatte bereits gegen Vöhringen aufgrund einer hartnäckigen Grippe gefehlt. Auch Rückraumspieler Martin Rudolph wurde diese Woche zum Influenza-Opfer, ein Einsatz heute ist äußerst fraglich. Weiterhin ausfallen wird auch Tim Hamann, der nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Heimspiel gegen Lauterstein noch pausiert. Doch durch den breit aufgestellten Kader sind die „Blauhemden“ in der Lage, diese Ausfälle zu kompensieren. jm

So wollen sie spielen
VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Böck, Sott, Schwarzbauer, Real, Habermeier, Schenk, L. Hamann, M. Hamann, Merkle, Klein, Rudolph (?)

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