Handball Landesliga

Mit vielen Fragezeichen zum Aufsteiger

Handball Der VfL Kirchheim hat im Gastspiel bei der TSG Söflingen II mit großen Personalsorgen zu kämpfen: Ein Leistungsträger fällt sicher aus, drei weitere sind fraglich.

Fehlt dem VfL Kirchheim in Söflingen berufsbedingt: Martin Rudolph.Foto: Markus Brändli
Fehlt dem VfL Kirchheim in Söflingen berufsbedingt: Martin Rudolph.Foto: Markus Brändli

Für die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim steht nach dem 35:31-Heimauftakt gegen den SC Vöhringen das erste Auswärtsspiel im neuen Jahr auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag (17.30 Uhr) gastiert der VfL beim Verfolger und Mitaufsteiger TSG Söflingen II. Während die Tecksieben durch den Sieg am vergangenen Spieltag auf den sechsten Platz kletterte, steht die TSG momentan auf dem neunten Tabellenrang.

Als klarer Favorit geht der VfL aber keineswegs in die Partie, denn neben der chronischen Schwäche in fremden Hallen (sechs Niederlagen bei nur einem Sieg) trennen beide Kontrahenten gerade einmal zwei Zähler voneinander. Bemerkenswert für beide Vereine ist jedoch die Tatsache, dass man jeweils als Aufsteiger die gefürchteten Abstiegsplätze schon recht früh in der Spielzeit mit großem Vorsprung hinter sich gelassen hat. Das Hinspiel Anfang Oktober ging in heimischer Halle klar mit 32:22 an die Blauen. Ein ähnlich deutliches Ergebnis wird diesmal allerdings eher nicht zu erwarten sein, da die Oberligareserve aus Söflingen selbst als starke Heimmannschaft gilt und zu Hause unter anderem sogar den Aufstiegskandidaten TV Reichenbach deutlich mit 27:20 bezwang.

Vor allem müssen die Kirchheimer die Durchschlagskraft im Angriff bei Auswärtsspielen wiederbeleben: Schießen die VfL-Handballer bei ihren Heimspielen im Schnitt 34,2 Tore, so sind es in fremden Hallen gerade mal 26,1 Tore.

Baldiges Comeback von Böck

Wie schon so oft in dieser Saison plagen Trainer Engelbert Eisenbeil aber vor dieser Partie wieder große Personalsorgen. Bei Oliver Latzel und Robin Habermeier, die sich immer noch nicht vollständig von ihrem grippalen Infekt erholt haben, entscheidet sich der Einsatz kurzfristig. Auch hinter dem von Kreisläufer Leo Real steht aufgrund anhaltender Knieprobleme weiterhin ein großes Fragezeichen. Sicher fehlen wird hingegen Leistungsträger Martin Rudolph, der geschäftlich unterwegs ist. Ganz von der Mannschaft verabschiedet hat sich Jonas Hesener. Der „Saisonarbeiter“, der wegen seines Studiums aus der Oberliga Mittelrhein unter die Teck gewechselt war, zieht zurück nach Köln.

Hoffnung hat VfL-Coach Engelbert Eisenbeil derweil auf ein baldiges Comeback von Thimo Böck: Dieser wird nach seinem Jochbeinbruch vom 11. November in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen.jm

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Latzel (?), Hsu, Mikolaj, Habermeier (?), Real (?), Schwarzbauer, Schenk, Merkle, Keller, T. Hamann, L. Hamann, Sadowski

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