Handball Landesliga

Nachlegen heißt die Devise

Handball Nach fünf Siegen in Folge will sich der VfL Kirchheim im Landesliga-Heimspiel am heutigen Samstag gegen die SG Lauterstein II keine Blöße geben.

Martin Rudolph legt sich quer - gegen die SG Lauterstein sind der VfL-Torjäger und seine Kollegen gefordert. Foto: Markus Brändl
Martin Rudolph legt sich quer - gegen die SG Lauterstein sind der VfL-Torjäger und seine Kollegen gefordert. Foto: Markus Brändli

Die Handballer des VfL Kirchheim sind weiterhin in der Erfolgsspur. Nach dem dritten Sieg im dritten Rückrundenspiel am vergangenen Wochenende bei der SG Herbrechtingen/Bolheim wollen die Blauhemden am heutigen Samstag ab 19 Uhr in der heimischen Walter-Jacob-Halle gegen die SG Lauterstein II nachlegen.

Während der VfL nach fünf Siegen in Folge mit 27:5 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz steht, sind die Gäste aus Lauterstein mit 13:19 Zählern Neunte. Auf dem vermeintlich guten Omen des deutlich gewonnenen Hinspiels (39:28) will sich Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil allerdings nicht ausruhen. Zumal der Gegner unlängst mit einem 30:26-Sieg über die TSG Söflingen II Selbstvertrauen getankt hat, nachdem man eine Woche zuvor mit 22:23 nur knapp an einem Punktgewinn beim starken TSV Bad Saulgau vorbeigeschrammt war.

Davon unbeeindruckt, setzt der VfL auf seine Heimstärke: Von den 49 Heimpartien seit der 26:33-Pleite am 9. Januar 2016 gegen die HSG Ebersbach/Bünzwangen haben die Kirchheimer ligenübergreifend nur zwei verloren.

Geschlossenheit ist Trumpf

Das Erfolgsrezept besteht aus zwei Zutaten: Aus einer sicheren Abwehr heraus in schnelle Angriffe übergehen, und die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der die Spieler Woche für Woche auftreten. Selbst große Rückstände mit bis zu acht Toren konnte der VfL in der aktuellen Spielzeit bereits in Siege ummünzen. Von Vorteil ist auch der breit und qualitativ gut aufgestellte Kader, der bislang von größeren Verletzungssorgen verschont geblieben ist.

Doch die Vorbereitung auf die heutige Partie lief nicht nach Wunsch von Trainer Eisenbeil. Einige Spieler konnten angeschlagen nur teilweise oder gar nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Die Hoffnung ist, dass bis zum Anpfiff der Begegnung alle Akteure wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sein werden. Zumal auch die zuletzt fehlenden Robin Habermeier und Tim Oßwald sich wieder einsatzbereit gemeldet haben.

Lediglich hinter dem Einsatz von Mittelmann Dominik Merkle steht noch ein Fragezeichen. Dieser plagte sich die gesamte Woche über mit Rückenbeschwerden herum. jm

So wollen sie spielen
VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, Burkhardt, Schenk, Schwarzbauer, L. Hamann, T. Hamann, M. Hamann, Merkle, Sott, Real, Rudolph, Böck, Klein

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