Handball Landesliga

VfL baut auf Heimstärke

Handball Mit der HSG Friedrichshafen/Fischbach erwartet Landesligist VfL Kirchheim eine vermeintlich leichte Aufgabe. Doch unterschätzen darf die „Teck-Sieben“ den Aufsteiger nicht.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung peilen die VfL-Handballer den nächsten Sieg an. Foto: M. Brändli
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung peilen die VfL-Handballer den nächsten Sieg an. Foto: M. Brändli

Die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim bestreiten heute ihr zweites Heimspiel in Folge. Nach dem knappen 27:26 Sieg am vergangenen Samstag gegen die TSG Söflingen II, gastiert am heutigen Samstagabend um 19 Uhr die abstiegsbedrohte HSG Friedrichshafen/Fischbach in der Walter-Jacob-Halle.

Nachdem die „Teck-Sieben“ leistungstechnisch in den vergangenen beiden Wochen nicht sonderlich zu überzeugen wusste, war der Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil in der Trainingswoche der Wille zur Besserung anzumerken. Im Fokus stand dabei vor allem die Defensive, denn 63 Gegentore aus den letzten beiden Spielen sind für die Ansprüche des VfL deutlich zu viel.

Während die „Blauen“ weiterhin mit 15:3 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, rangieren die Gäste vom Bodensee derzeit mit 6:14 Zählern auf dem drittletzten Rang. Doch die Kirchheimer müssen aufpassen: Von ihren drei bisherigen Erfolgen verzeichneten die „Blisshards“ zwei in fremder Halle. Während der Aufsteiger mit 27:26 in Feldkirch gewann, konnte die HSG auch beim HC Hohenems doppelt punkten. Am vergangenen Spieltag gelang dann auch der lang ersehnte erste Heimsieg gegen Württemberliga-Absteiger SG Herbrechtingen-Bolheim. Somit kommt das Team vom Bodensee durchaus mit Selbstvertrauen nach Kirchheim, zumal die Gäste jeden Punkt dringend benötigen, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.

Sollte der VfL jedoch seine gewohnte Heimstärke zur Geltung bringen, ist mit etwas Glück sogar wieder die Tabellenführung drin. Grund: Sowohl Spitzenreiter Reichenbach (in Bad Saulgau) als auch der punktgleiche Konkurrent TV Steinheim (in Söflingen) haben schwere Partien vor der Brust. jm

VfL Kirchheim: Osswald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, Rudolph, Schenk, T. Hamann, M. Hamann, L. Hamann, Burkhardt, Schwarzbauer, Real, Sott, Böck, Merkle

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