Handball Landesliga

Zum Abschied nochmals den Spielverderber geben

Handball Der VfL Kirchheim empfängt im letzten Heimspiel der Landesliga-Saison Tabellenführer TV Altenstadt. Die Gäste können mit einem Sieg die Meisterschaft eintüten.

Beim letzten Heimspiel der Saison am heutigen Samstagabend (19.30 Uhr, Walter-Jacob-Halle) wartet auf die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim ein ganz dicker Brocken: Zu Gast unter der Teck ist Tabellenführer TV Altenstadt. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft aus dem Geislinger Vorort die vorzeitige Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Württembergliga perfektmachen.

Dies kann der VfL allerdings verhindern: Denn obwohl die Favoritenrolle klar aufseiten der Gäste liegt, will die „Tecksieben“ mit einem Sieg gegen den Spitzenreiter zum Abschluss die eigene Heimstärke untermauern. In den bisherigen zwölf Heimspielen mussten sich die Kirchheimer lediglich den Spitzenteams aus Steinheim und Reichenbach geschlagen geben.

Wenn es gegen den Liga-Primus mit einer Überraschung klappen soll, benötigt das Team um Trainer Engelbert Eisenbeil aber eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche. Trotz des Punktgewinns im österreichischen Feldkirch (31:31) musste VfL-Coach Engelbert Eisenbeil letztlich feststellen, dass für sein Team eigentlich viel mehr drin gewesen wäre. Doch aufgrund der erneut mangelnden Chancenverwertung, die sich beim VfL bereits wie ein roter Faden durch die Saison zieht, blieb es letztlich in Vorarlberg bei einem mageren Zähler.

Dass die Vorzeichen für die Gastgeber alles andere als gut stehen, zeigt der Blick auf die Tabelle. Mit einem Punktekonto von 40:8 führt der TV Altenstadt die Liga souverän an. Bemerkenswert ist dabei allen voran das Torverhältnis: An bisher 24 Spieltagen erzielte der TVA lediglich 655 Treffer - ligaintern sind in dieser Kategorie nur vier Mannschaften schlechter als der Tabellenführer. Das Maß aller Dinge sind die Altenstädter hingegen in der Defensive mit 562 Gegentoren.

VfL-Trio hört auf

Verabschieden muss sich das Kirchheimer Publikum heute Abend von Roman Keller, Peter Sadowski und Oliver Latzel. Zwar spielt das Trio am Samstag, 27. April, noch das Final Four im Bezirkspokal in der eigenen Halle, doch zumindest in der Liga wird es der letzte Auftritt vor den heimischen Fans sein. Die drei Leistungsträger beenden nach der Saison ihre sportliche Laufbahn.

Personell kann Trainer Eisenbeil wieder auf Martin Rudolph zurückgreifen. Torhüter Kevin Hsu fehlt hingegen.jm

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Oßwald, Latzel - Mikolaj, Habermeier, Keller, Merkle, Sadowski, Real, M. Hamann, L. Hamann, T. Hamann, Schenk, Rudolph

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