Handball

Favorit HSG holt sich den Pott

Handball Oberligist Leinfelden-Echterdingen setzt sich im Finale der Frauen um den HVW-Pokal gegen Ludwigsburg durch.

Sindelfingen. Neuer Württembergischer Handball-Pokalsieger der Frauen ist die HSG Leinfelden-Echterdingen. Vor 300 Zuschauern setzte sich der Vierte der Baden-Württemberg Oberliga gestern in der Sommerhofenhalle in Sindelfingen mit 33:26 (16:11) gegen den Meister der Württemberg-Liga Nord, HB Ludwigsburg, durch. Damit qualifizierte sich die HSG zugleich für die erste Runde im DHB-Pokal am 31. August und 1. September. Der HVW-Pokal geht bereits zum dritten Mal in die „Doppel-Stadt“ auf den Fildern. Bereits in den Jahren 1985 und 1986 holte der TV Echterdingen - Stammverein der heutigen HSG - zweimal den Pott.

Mit der HSG setzte sich im Final Four die stärkste Mannschaft des Tages verdientermaßen durch. Bis zum 6:6 war das Finale allerdings ausgeglichen, dann setzte sich die HSG bis zur Halbzeit auf 16:11 ab und erhöhte nach der Pause kontinuierlich den Druck. Vier Minuten vor dem Abpfiff betrug der Vorsprung beim 32:23 erstmals neun Treffer Vorsprung.

Im ersten Semifinale lagen die Gastgeberinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen nach zehn Minuten mit 0:6 Toren zurück, kämpften sich jedoch bis zur Pause auf 12:15 heran. Im zweiten Durchgang setzte Favorit Leinfelden-Echterdingen (aktuell Vierter der Baden-Württemberg Oberliga) seine gesamte Routine ein und kam am Ende zu einem standesgemäßen 36:23-Erfolg. Beste Torschützin bei der HSG war Anke Gehrke (8/3). Für Böblingen/Sindelfingen traf Zana Turkalj elf Mal, davon acht Siebenmeter.

Spannend bis zum Schluss blieb das zweite Halbfinale zwischen dem Meister der Württemberg-Liga Nord, HB Ludwigsburg, und dem Meister der Landesliga-Staffel 2, der TG Nürtingen 2. Der kommende Baden-Württemberg-Oberligist lag nach 20 Minuten mit 5:10 zurück, führte zur Halbzeit dann aber mit 14:13. Nach der Pause wechselte die Führung ständig. 51 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Ludwigsburg der Treffer zum glücklichen 26:25-Sieg - auch weil bei den Nürtingerinnen die Kräfte schwanden. Der künftige Württemberg-Ligist hatte am Vortag noch den Bezirkspokal im Final Four gewonnen.hb

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