Handball

Mit Empfehlung durch die Krise

Corona Zuschauerverbot oder nur guter Rat? Hallensportler vermissen eine klare Haltung der Behörden. Lenningen macht von seinem Hausrecht Gebrauch. Von Bernd Köble

Irgendwie seltsam: Bei den Handballern will kurz vor Saisonbeginn keine rechte Freude aufkomen. Nach dem Anstieg der Infektionsz
Irgendwie seltsam: Bei den Handballern will kurz vor Saisonbeginn keine rechte Freude aufkomen. Nach dem Anstieg der Infektionszahlen findet der Rundenstart ohne Zuschauer statt. Foto: Markus Brändli

Michael Schlecht war gestern Vormittag nicht nur schlecht auf das Thema zu sprechen, er war auch schlecht zu erreichen. Lenningens Bürgermeister war schwer beschäftigt. Mit dem kleinen Jura-Studium, falls es so etwas gäbe, oder ...

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Korbjäger wollen Start verschieben

Die Pro A startet zwar erst am 16. Oktober in die neue Saison. Das Infektionsgeschehen in Deutschland wirft jedoch schon jetzt auch einen Schatten auf die 2. Basketball-Bundesliga. Die Landkarte mit Spielorten, die als Risikogebiete ausgewiesen sind und mit verschärften Einschränkungen zu kämpfen haben, ändert sich fast täglich. Neben den Knights im Kreis Esslingen waren gestern auch die Standorte in Bremerhaven und Quakenbrück betroffen. Hagen galt noch bis Donnerstag als Risikogebiet.

Was das bedeutet, weiß im Moment niemand. Aus gutem Grund hatte sich die Liga bis vor wenigen Wochen noch gegen Geisterspiele ausgesprochen. Anders als im Fußball, wo der Großteil der Einnahmen aus TV-Geldern stammt, sind die Basketballklubs auf Zuschauereinnahmen angewiesen. Inzwischen wird der Ausschluss von Fans zumindest als vorübergehende Option neu diskutiert. Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt sagt: „Auf Dauer wäre das wirtschaftlich eine Katastrophe.“

Die Knights versuchen inzwischen, das Auftaktspiel gegen Jena am 17. Oktober zu verschieben. Am Wochenende darauf wären die Kirchheimer ohnehin spielfrei. Am dritten Spieltag steht das Duell in Bremerhaven an. Alles hängt nun davon ab, ob die Infektionszahlen weiter steigen. bk