Handball Bezirksliga

Weckruf statt Abgesang

Handball Neuer Trainer des Bezirksliga-Teams von Owen wird Marius Dotschkal. Auch die meisten Spieler bleiben.

Handball
Symbolbild

Owen. Marius Dotschkal wird neuer Trainer der Bezirksliga-Mannschaft des TSV Owen und kann auf einen Spielerfundus mit gutem Potenzial zurückgreifen. Nach der turbulenten Vorwoche (wir berichteten) kann der Owener Handball wieder positive Signale senden. Handballgremium und Spieler der aktiven Mannschaften trafen sich am Dienstag zu einer Sitzung, um die gemeinsame Fahrtrichtung für die kommende Hallenrunde festzulegen. Der eindeutige Konsens nach den enttäuschenden Abgängen von Trainer Steffen Klett inklusive seiner Leistungsträger Bastian Klett und Dominic Fischer: „Es kann nur gemeinsam weitergehen.“

Das Owener Handballgremium konnte mit Marius Dotschkal, ehemaliger Spieler und Trainer der zweiten Owener Mannschaft, auch gleich einen Nachfolger für den abgewanderten Klett vorstellen. Eine interne Lösung - Dotschkal konnte die Verantwortlichen mit seinem Konzept und seinen Ideen für die kommende Spielzeit überzeugen. Auch der gemeinsame Austausch zwischen Spielern, Gremium und Neu-Trainer war offen und transparent - und die Beteiligten zeigten sich einig. „Es müssen nun alle noch enger zusammenrücken.“

Mit Sebastian Kerner wird Marius Dotschkal zudem ein Co-Trainer aus den eigenen Reihen zur Seite stehen, der als Führungsspieler und Teil der Mannschaft nun noch mehr Verantwortung übernehmen soll. Entgegen der brodelnden Gerüchteküche vom Wochenende hat der Großteil der aktiven Spieler auch die Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. Lediglich der Weilheimer Calvin Hartmann wird den Verein sicher verlassen.

SV-Cup als Initialzünder

Schon beim Turnierauftritt der Owener Mannschaft auf dem SV-Cup war zu sehen, dass die Mannschaft intakt ist und trotz der Abgänge in der Bezirksliga wettbewerbsfähig sein wird. Die gute Grundstimmung sowie die „Jetzt erst Recht“-Mentalität vom Turnierwochenende sollen mitgenommen werden. Zwar muss sich die Erwartungshaltung grundlegend ändern - alle Beteiligten sind sich bewusst, dass eine schwierige Saison vor der Brust steht - doch gemeinsam will man die Saison angehen. „Potenzial ist genug da“, dessen ist sich Dotschkal sicher.

Auch für die zweite Mannschaft wurde eine interne Interimslösung am Dienstag gefunden. Georg Stoll und Frieder Maier sollen in einer Spielertrainerfunktion das Ruder zunächst übernehmen. Also kein Abgesang, sondern ein weiteres positives Signal: Der Owener Handball wird kommende Runde mit zwei aktiven Mannschaften ins Rennen gehen.ras

Anzeige