Lokalsport

„30 Besucher im Durchschnitt sind etwas mager“​

VfL-Tischtennis-Chef Axel Schorradt über die sportliche Situation

Spannung pur an der Tabellenspitze der Tischtennis-Verbandsliga: Mit blanken 8:0 Punkten führen TG Donzdorf und VfL Kirchheim das Zehner-Feld an. VfL-Abteilungsleiter Axel Schorradt über sportliche Perspektiven.

 

Abteilungsleiter und Spieler: Axel Schorradt.Foto: Calagan
Abteilungsleiter und Spieler: Axel Schorradt.Foto: Calagan

Acht Punkte in den ersten vier Saisonspielen: Kommt das Punkte-Optimum überraschend für Sie?

Axel Schorradt: Überhaupt nicht. In drei Partien, gegen DJK SB Stuttgart, TTC Mühringen und NSU Neckarsulm II, war unsere Mannschaft favorisiert.

 

Letzten Samstag glückte gegen die Neckarsulmer Zweite ein müheloser 9:2-Erfolg. Eine Erkenntnis war: Es geht auch ohne den sonst immer gesetzten Routinier Klaus Hummel.

Schorradt: Gegen eine vergleichsweise schwächere Mannschaft wie Neckarsulm II ist Hummel sicherlich schadlos zu ersetzen – gegen stärkere Teams nicht. Er ist ein fester Faktor innerhalb der Mannschaft.

 

. . . der im schweren Auswärtsspiel beim Tabellendritten TTF Altshausen in vier Tagen ein zweites Mal fehlen wird – diesmal nicht wegen einer Grippe, sondern aufgrund seines derzeitigen Teneriffa-Urlaubs.

Schorradt: Hummels Fehlen reißt ein Loch. Aber wir sind guten Muts, dass wir seinen Ausfall einigermaßen kompensieren können.

 

Wie?

Schorradt: Durch die kurzfristige Reaktivierung von Christian Übelhör, der sich derzeit wegen Tennis-Verpflichtungen pausiert. Er wird am mittleren Paarkreuz eingesetzt, weshalb Patrick Strauch von Position vier auf fünf rückt. Damit verfügen wir über ein starkes hinteres Paarkreuz, das für wichtige Punkte gut sein kann. Läuft alles nach Plan, gewinnen wir auch das fünfte Saisonspiel.

 

An der Tabellenspitze zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der TG Donzdorf und dem VfL bis zum Saisonende ab.

Schorradt: Es kommt wohl so, wenn wir am Samstag in Altshausen gewinnen. Denn dann haben die nächsten Verfolger schon drei oder vier Punkte Rückstand.

 

Ein Wort noch zu den Zuschauern, die die VfL-Heimspiele in der LUG-Halle besuchen. Zufrieden mit der bisherigen Anzahl von Fans?

SchOrradt: 30 Besucher im Durchschnitt sind für meinen Geschmack etwas mager. Doch wir überlegen ständig, wie man die Spiele attraktiver gestalten kann. Vielleicht machen wir zum wohl entscheidenden Rückrunden-Duell gegen Donzdorf am 20. März etwas ganz Besonderes.

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