Lokalsport

3:2 – Jesingen testet erfolgreich

Fußball Der VfL Kirchheim vergibt beim 1:2 in Reichenbach reihenweise Chancen. Weilheimer 1:1 mit Rumpfelf. Von Klaus-Dieter Leib

VfL-Co-Trainer Sergen Coskun sieht noch viel Arbeit.    Foto: Brändli

In den Testspielen von drei Teckvereinen aus der Fußball-Bezirksliga war am Wochenende nur der TSV Jesingen erfolgreich. Die Elf von den Lehenäckern kam in der letzten Spielminute beim TV Hochdorf zu einem knappen 3:2-Erfolg. Stefan Haußmann der sportliche Leiter des TSV Jesingen war trotz des Sieges nicht zufrieden: „Es war ein behäbiger Auftritt von beiden Mannschaften.“ Die Jesinger wirkten nach den vielen Spielen und Trainingseinheiten in den letzten Wochen ziemlich ausgelaugt. Die Jesinger Tore erzielten Timo Mader (51.), Laurin Zimmermann (67.) und Kevin Sen (90.).
Der VfL Kirchheim dagegen unterlag mit 1:2 beim VfB Reichenbach. Der Kirchheimer Interims­coach Sergen Coskun konnte es nach dem Schlusspfiff fast nicht glauben: „Wir hätten vier oder gar fünf Tore schießen müssen.“ Die Teckstädter waren die klar überlegene Mannschaft, die allerdings ihre teilweise gut herausgespielten Chancen nicht nutzte. Der einzige Kirchheimer Treffer resultierte aus einem verwandelten Strafstoß von Felix Hummel (29.). „Das Spiel machte es deutlich, an was wir noch arbeiten müssen, und das ist die Chancenverwertung“, stellte Coskun fest, der insgesamt aber dennoch ein gutes Spiel seiner Mannschaft sah.
Nur zu einem 1:1-Unentschieden reichte es dem TSV Weilheim beim B-Ligisten TSuGV Großbettlingen. Der Weilheimer Trainer Oliver Klingler wusste auch warum: „Es war fast das letzte Aufgebot, das mir heute hier zur Verfügung stand.“ Die Limburgstädter spielten mit einer wahren Mixmannschaft: neben vier Spielern von den A-Junioren waren auch drei Akteure aus der zweiten Mannschaft in Großbettlingen dabei. Die ungewohnt hohen Temperaturen machten beiden Teams zusätzlich zu schaffen. Dennoch war der Bezirksligist spielerisch besser, doch ohne echten Angreifer wurden aus Chancen keine Tore. „Die A-Juniorenspieler haben es im Spielaufbau recht gut gemacht, aber beim Torabschluss fehlte die Kaltschnäuzigkeit“, meinte Klingler nach dem Schlusspfiff.


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