Lokalsport

Abstiegsgespenst im Nacken

Dettinger Regionalliga-Volleyballerinnen unterliegen dem SKV Beiertsheim glatt 0:3

Die Volleyballerinnen des TTV Dettingen kleben weiter in der Abstiegszone fest. Nach der 0:3-Heimniederlage gegen den Tabellenfünften SKV Beiertheim blieben sie in der Regionalliga Süd Tabellenachter – ein Zitterplatz. Die Abstiegsgefahr wird größer.

Beiertheim blockt besser: Die Dettingerinnen bissen sich am Tabellenfünften die Zähne aus - hier bekommt Clarissa Preuß beim Sch
Beiertheim blockt besser: Die Dettingerinnen bissen sich am Tabellenfünften die Zähne aus - hier bekommt Clarissa Preuß beim Schmettern die Abwehrstärke der SKV-Sechs zu spüren.Foto: Genio Silviani

Dettingen. Nichts zu holen für die Dettinger Regionalligadamen: Trotz guter Trainingseinheiten in den vergangenen zwei Wochen zeigte der TTV gegen den Tabellenfünften SVK Beiertheim zu Hause eine wenig erbauliche Vorstellung. Bei der 0:3-Niederlage verkaufte sich das Team von Trainer Roland Hunger völlig unter Wert.

Trotz der unerwarteten Verletzung von Zuspielerin Sabine Babinger, die zwangspausieren musste, legte die TTV-Sechs einen guten Start hin. In der Mitte des ersten Durchgangs leistete sich das Team um Clarissa Preuß zu viele Eigenfehler und reagierte nur noch, anstatt zu agieren. Mit 25:17 ging der erste Durchgang an die Gäste.

Im zweiten und dritten Satz boten die Dettingerinnen dem SVK kaum noch Gegenwehr. SVK-Zuspielerin Sabrina Hasenfuß zerlegte zu Beginn des zweiten Satzes die TTV-Annahme förmlich, sodass man von Beginn an einem Rückstand hinterherhechelte. Zwar zeigte der Gastgeber zunehmend bessere Aktionen im Angriff, konnte aber den Rückstand nicht mehr egalisieren. 19:25 und 14:25 verloren die Dettingerinnen die Sätze zwei und drei, und damit die Partie 0:3.

Aufgrund des Ausgangs des Kellerduells zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem SV Fellbach (3:2) blieben die Dettingerinnen auf dem achten Tabellenplatz. Der würde derzeit allerdings zum Direktabstieg führen, weil mit VSG Mannheim und TV Villingen zwei baden-württembergische Teams in der Dritten Liga momentan auf einem Abstiegsplatz liegen und damit der Regionalliga Süd zugeführt würden, in der sich die Absteigerzahl auf drei erhöhen würde (wir berichteten).

Nächste Dettinger Aktion im Abstiegskampf: Mithilfe einer Videoanalyse soll Ursachenforschung für die Niederlage betrieben und versucht werden, die Fehler bis zum Big-Point-Spiel beim Tabellenschlusslicht Heidelberger TV am 7. März (ab 16 Uhr, Sportzentrum Mitte Heidelberg) auszubügeln. Bleibt zu hoffen, dass der TTV Dettingen dann auch seine in der Vergangenheit bewiesene mentale Stärke wiederfindet.kes

TTV Dettingen: Beck, Frank, Heinrich, Herdtle, Kehle, Kober, Pinar, Preuß, Schmid, Schröder, Sokele

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