Lokalsport

Acht Neue für das Unternehmen Landesliga

Fußball VfL Kirchheim verpflichtet neben Marcel Helber auch zwei Weilheimer U19-Spieler.

Aus Rot mach blau: Weilheims Youngster Simon Wahler wechselt zur kommenden Saison zum VfL. Foto: Markus Brändli
Aus Rot mach blau: Weilheims Youngster Simon Wahler wechselt zur kommenden Saison zum VfL. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Fußballbezirksligist VfL Kirchheim geht das für kommende Saison anvisierte Unternehmen Landesligaaufstieg mit acht frischen Kräften an. Unter den jüngst verpflichteten Spielern sind mit Marcel Helber (FV 09 Nürtingen) und Pascal Herrmann (TSV Köngen) auch zwei aktuelle Landesligakicker, die beide mit dem VfL verwurzelt sind.

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Während Herrmann (21) bis vor zwei Jahren an der Jesinger Allee in der Jugend kickte, hat Helber (27) die letzten Hochzeiten bei den Blauen miterlebt und reichlich Ober- und Verbandsliga-Erfahrung gesammelt. „Er ist unser absoluter Wunschspieler“, freut sich VfL-Trainer Markus Schweizer über den erfahrenen Mittelfeldrenner, der seit seinem Weggang aus Kirchheim vor vier Jahren zwei Spielzeiten beim TV Echterdingen war und seit vergangenem Sommer in Nürtingen aktiv ist.

Vielversprechend ist auch der Doppelwechsel der beiden Weilheimer A-Junioren Simon Wahler und Samuel Bosler, die dem VfL dem Vorzug vor dem TSVW geben. „Ich bin überrascht, denn eigentlich hatten wir mit beiden für kommende Saison geplant“, grantelt Weilheims ­Coach Chris Eisenhardt, der sich nun auf dem Transfermarkt nach zwei Alternativen umschauen muss.

Beim VfL reibt man sich hingegen ob des Wechsels des Weilheimer Nachwuchsduos die Hände. „Das zeigt, dass wir für junge Spieler attraktiv sind“, sagt Markus Schweizer, der sich darüber hinaus noch auf Jannik Schuller von den A-Junioren des VfR Aalen, Sascha Flegel aus der eigenen U19 sowie die beiden Plochinger Bezirksligacracks Bastian Munz und Michael Rüttinger freuen darf. „Damit wird der interne Druck im Kampf um die Stammplätze größer“, glaubt Schweizer.

Um in der kommenden Saison mit einem 22 bis 23 Spieler starken Kader antreten zu können, müssen jedoch ein paar aktuelle Kräfte den Verein verlassen. „Wer, entscheidet sich noch diese Woche“, erklärt VfL-Abteilungsleiter Oliver Klingler.Peter Eidemüller