Lokalsport

Alles eine Frage der Einstellung

Handball-Bezirksliga VfL gastiert bei Angstgegner Altbach, der TSV Weilheim erwartet eingespielte Wolfschlugener.

Kirchheim/Weilheim. Obwohl der TV Altbach auswärts in den vergangenen Jahren stets Stolperstein für den VfL war, streben die fünftplatzierten Kirchheimer (sechs Spiele, 9:3 Punkte) heute ab 20 Uhr einen Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten an – 0:5 und 0:6 hatte es aus Kirchheimer Sicht nach jeweils fünf Minuten in den letzten beiden Auftritten in Altbach gestanden. Zwar konnte der VfL den Spielverlauf in beiden Partien kurzzeitig drehen, doch die Startschwierigkeiten erwiesen sich jeweils als zu große Hypothek, um die Halle als Sieger zu verlassen. Vor zwei Jahren schafften es die Kirchheimer immerhin noch, ein Remis zu retten, während es in der vergangenen Saison eine Niederlage setzte.

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Grund genug also für die Tecksieben, die Begegnung hoch konzentriert anzugehen. Die Kirchheimer müssen die richtige Einstellung zeigen, um zwei Punkte aus Altbach zu entführen. Dennoch warnt VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil: „Auch wenn Altbach in der Tabelle derzeit hinten steht, dürfen wir sie keinesfalls unterschätzen. Die werden 60 Minuten kämpfen, darum müssen wir genauso intensiv dagegenhalten.“ Dafür steht ihm nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Simon Latzel wird ausfallen, doch die unter der Woche angeschlagenen Peter Sadowski und Marcel Metzger werden wahrscheinlich spielen können.

Aufatmen derweil beim TSV Weilheim: Der erste Sieg am vergangenen Samstag gegen Denkendorf nach zuvor vier Niederlagen in Serie war ein Schritt in die richtige Richtung. Heute ab 20 Uhr will der Tabellensiebte (sieben Spiele/6:8 Punkte) vor heimischem Publikum den nächsten Schritt mit einem Sieg über den TSV Wolfschlugen II machen.

„Wir haben gegen Denkendorf unsere Sache über weite Strecken sehr gut gemacht, vor allem in der Abwehr“, war Weilheims Trainer Martin Weiss zufrieden. „Der Sieg in Denkendorf ist aber nur dann etwas wert, wenn wir auch gegen Wolfschlugen gewinnen.“

Der Grundstein dafür soll erneut in der Abwehr gelegt werden. Auch wenn es sich beim kommenden Gegner „nur“ um die Reservemannschaft der Wolfschlugener handelt, sollten die Weilheimer die zehntplatzierten Gäste nicht unterschätzen: Der Kern der „Hexenbanner“ spielt seit mehreren Jahren zusammen. Allem vo­ran gilt es für die Weilheimer Abwehr, Wolfschlugens Steffen Stoll, der vornehmlich als „Rückraum Mitte“ das Spiel seiner Mannschaft lenkt, nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Da sich die Personalnot durch den Ausfall von Alexander Späth nochmals vergrößert hat, reaktivierte der TSVW Sebastian Sigel. Das Eigengewächs, das bereits am dritten Spieltag gegen Ebersbach/Bünzwangen ausgeholfen hatte, gehört wieder zum Kader.ol/pa

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Pisch, O. Latzel – Böck, Metzger, J. Mikolaj, Zoll, Schwarzbauer, Keller, Real, Sadowski, Rudolph, Pradler

TSV Weilheim: Illi, Mayer – Auweter, Roth, Klein, Braun, Banzhaf, Seyferle, Klett, Sigel, Stark, Zettl