Lokalsport

Alter schützt vor Siegen nicht

Tennis Vier Ötlinger Seniorenmannschaften haben in ihren jeweiligen Verbandsspielklassen Siege eingefahren.

Kirchheim. Alter schützt vor Torheit, aber auch vor Siegen nicht. Ü 30, Ü 40, Ü 50, Ü 70 - die Ötlinger Seniorenmannschaften hatten diesmal in ihren Tennis-Verbandsspielen alle Grund zum Feiern.

Vorweg die jüngsten Ötlinger „alten Herren“ in der exklusiven Württembergstaffel. 4:2 in Maichingen - der zweite Sieg im zweiten Spiel. Patrick Schiefelbein, Marc Segeritz und Georg-Florian Kunath meisterten ihre Einzel im Schnelldurchgang, ebenso das Doppel Einselen/Kunath. Der WTB-Wimpel, der im Maichinger Klubhaus an den Gewinn der Württemberg-Liga im Jahr 2016 erinnert, weckte nun Träume bei den Gästen.

Herren 40 im Schnelldurchgang

Kurzen Prozess machten die Herren 40 in der Verbandsstaffel beim 6:0 gegen den TC Notzingen. Die vier Einzel gingen ruckzuck mit 8:0 Sätzen und 48:10 Spielen über die Bühne. Nur in den Doppeln gewährten Frank-Michael Lutz/Markus Benz und Jacek Lorkiewicz/Gregor Piontek ihren Gegnern jeweils einen (Ehren-)Satz.

Den erfolgreichen Spieltag der Oldies rundeten die „Siebziger“ mit 4:2 gegen den TC Oberensingen ab. Nach Zweisatzsiegen von Klaus Schlütter, Karl Müller und Rudi Schütz in den Einzeln setzte das Doppel Jörg Schmidt/Rudi Schütz, das zusammen 160 Jahre auf den Platz bringt, mit 6:1, 6:1 ein Ausrufezeichen.

Weil die Ranglistenerste Theresa Stille ihre Flitterwochen genießt, nahmen die Bezirksklasse-Girls eine Anleihe bei den Damen 50. Doch auch mit Eveline Kiesewetter, der Nummer eins der Seniorinnen, war die Niederlage gegen SPG Neckartailfingen/Neckartenzlingen nicht zu verhindern. Beim 0:9 standen lediglich zwei Satzgewinne von Anja Bingel und Nicole Riede auf der Habenseite. Umso beachtlicher, dass die Damen 50 trotz des Aderlasses 4:2 in Heiningen gewannen. In der Verbandsstaffel blieben sie die ersten Verfolger des ebenfalls noch ungeschlagenen SV Nabern. Nach Einzelsiegen von Renate Geier und Tanja Vetter-Schreiber entschieden die Doppel Eveline Kiesewetter/Ulrike Schenkel und Gudrun Brinke/Renate Geier die spannende Partie auf Augenhöhe.ks

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