Anzeige
Lokalsport

Am Bläsiberg geht es hoch her

Leichtathletik Beim Lauf im Wiesensteiger Skigebiet war für alle Altersklassen was geboten.

Matthias Stegbauer (Nummer 244) hatte beim Bläsiberglauf die schnellsten Beine. Foto: Rolf Bayha

Wiesensteig. Klein, aber fein präsentierte sich der 28. Leki-Schülercup des Skiclubs Wiesensteig mit dem abschließenden Bläsiberglauf über vier und sechs Kilometer, der zum 27. Mal über die Bühne ging. Das Skigebiet Bläsiberg im Wiesensteiger Schöntal erwies sich am Wochenende als idealer Ort für die Wettbewerbe, denn zwischen den Bergen hielten sich die Temperaturen in Grenzen, und ein leichter Wind sorgte für Abkühlung. Der SC Wiesensteig um ihre routinierten Macher Fritz Scheutle und Hendrik Kuhn hatte alle Register gezogen, um den Beteiligten den Aufenthalt an der Skihütte angenehm zu gestalten.

Auftakt des Leki-Schülercups war der Handicaplauf, ein Rennen der U10 bis U14 über einen knappen Kilometer, bei dem die Nachwuchssportlerinnen und –sportler im 20 Sekunden-Abstand ins Rennen gehen. Die Besonderheit: Nach den ersten 200 Metern muss der sportliche Nachwuchs fünf Tennisbälle durch eine halbschräge Lochwand werfen. Für jeden missglückten Versuch ist eine Strafrunde von 20 Metern zu durchlaufen. Die weitere Strecke führte im Zickzack zur Schanze und auf der anderen Seite wieder ins Tal zum Ziel. Tagesschnellster war der zwölfjährige Jonas Grünzweig in 3:33 Minuten, schnellstes Mädchen die ein Jahr jüngere Evi Glück vom SV Bremelau, die nur zwei Sekunden länger lief. Beim Zwergl-Lauf der Altersklasse U8 mischten 36 Kinder mit. Sie mussten einen Parcours von rund 500 Metern durchlaufen, wo sich Toni Moll vom SC Wiesensteig und Lynn Kuhr vom FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach als Erste an der Ziellinie auszeichneten. Schnellster im Schülercup über vier Kilometer war in 17:48 Minuten der Wiesensteiger Pascal Michel (U14).

Berglaufsieger war unter 31 Konkurrentinnen und Konkurrenten Matthias Stegbauer vom TSV Laupheim, der bei seinem Debüt im Schöntal auf der mit 240 Höhenmetern anspruchsvollen Sechs-Kilometer-Route zum Ziel auf dem Bläsiberg 23:46 Minuten benötigte. Er verwies Swen Lorenz von der TSG Söflingen (24:20) und Christoph Wetzel vom TSV Ingstetten (24:30) auf die Plätze. Bei den Frauen siegte Katja Mettang vom SV Bremelau in 27:42 Minuten vor Alina Meissner (32:08) und Eve Kutteruf (33:05) vom Lauftreff Neidlingen. Rolf Bayha

 

Robin Habermann in Rechberghausen Zweiter

Beim Sommernachtslauf am Wochenende, der mit 250 Teilnehmenden bei seiner zehnten Auflage gut besucht war, zeichnete sich auf der exakt zehn Kilometer langen Strecke auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Birenbach und Faurndau nach wenigen Metern ein Zweikampf ab. Die Protagonisten: Vorjahressieger Robin Habermann vom TSV Holzmaden und Hannes Großkopf (Sparda-Team).
Im vergangenen Jahr war Großkopf noch vorneweg gerannt. Nun heftete er sich an Habermanns Fersen und lief dessen Tempo mit. Bei Kilometer neun zeigte er dem Holzmadener dann die Zähne, gab Vollgas und lief nach 33,16 Minuten mit 16 Sekunden Vorsprung unter den Zielbogen. Rang drei erkämpfte sich Adrian Hüttl von der SG Schorndorf (34,35). Bei den Frauen war Vorjahressiegerin Sandra Burkhardt vom LAZ Ludwigsburg im Trikot des Teams Allianz in 39,20 Minuten einmal mehr eine Klasse für sich. Frauke Pobric vom AST Süßen (43,54) und Diana Joiner von der SG Stern Sindelfingen (44,36) folgten.
Den 777-Meter-Lauf mit 32 Schülerinnen und Schülern gewann der Göppinger Linus Gattringer in 2,41 Minuten, zwei Sekunden vor Jonas Gölz vom TSV Wäschenbeuren und Elias Schubert von den Nachwuchs-Athleten des TSV Schlierbach. Bei den Mädchen entschied dessen TSV-Kameradin Leonie Ambach in 3,05 Minuten den Lauf für sich. An ihren Fersen klebten Jule Herber vom Sparda-Team (3,11) und Tila Prost-Kosir (3,23). rb

Anzeige