Lokalsport

An zwei Fronten das Nachsehen gehabt

Volleyball Dettinger Frauen verlieren Landesligagastspiel und scheiden aus dem Pokal aus.

Obwohl es in Ulm vereinzelt Grund zum Jubeln gab, sind die Dettinger Frauen erneut leer ausgegangen. Foto: Markus Brändli
Obwohl es in Ulm vereinzelt Grund zum Jubeln gab, sind die Dettinger Frauen erneut leer ausgegangen. Foto: Markus Brändli

Ulm. Die Volleyballerinnen des TTV Dettingen müssen weiter auf das erste Erfolgserlebnis der neuen Saison warten. Nach der 0:3-Erstrundennniederlage im Verbandspokal gegen den SV Esslingen verlor der TTV auch sein drittes Landesligaspiel und bleibt damit Tabellenletzter. Trotz der 0:3-Pleite beim SSV Ulm waren beim „Doppelaufsteiger“ - das Team hat bekanntlich als A-Klassist den Startplatz der abgemeldeten Dettinger Regionalligamannschaft übernommen - positive Ansätze erkennbar, die optimistisch stimmen.

Dabei war es in Ulm zunächst alles andere als gut gelaufen. Durch harte Angriffe und ein präzises Annahmespiel gewannen die Gastgeberinnen den ersten Durchgang souverän mit 25:11. Im zweiten Satz kamen die Dettingerinnen besser in Tritt, fanden vor allem dank sicherer Annahmen und durchschlagskräftige Angriffe in einen guten Spielrhythmus. Dieser wurde jäh unterbrochen, als Routinier Anja Beißer verletzt vom Feld musste. Mehr als ein 14:25 war trotz druckvoller Aufschläge sowie sehenswerter Abwehr- und Annahmeaktionen von Nina Hartmann nicht drin. In den dritten Satz starteten die Gäste mit einer 4:1-Führung, die Selbstvertrauen gab. Bis zum 15:15 konnte der TTV die Partie ausgeglichen gestalten, ehe sich die Erfahrung der Ulmerinnen durchsetzte - 20:25 hieß es am Ende und für den TTV stand die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel fest. Mut machte jedoch die kontinuierliche Leistungssteigerung über den gesamten Spielverlauf, auf dem es für die kommenden Aufgaben aufzubauen gilt - vielleicht klappt‘s bereits im nächsten Spiel am 31. Oktober beim Tabellensiebten TSV Eningen. tb


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