Lokalsport

Arbeitssieg nährt leise Hoffnung

Basketball Der VfL hat zwei Spieltage vor Schluss noch theoretische Chancen auf die Aufstiegsrelegation in der Landesliga.

Symbolbild

Ravensburg. Mit dem 89:71 beim Tabellenvorletzten TSB Ravensburg hat sich die erste Mannschaft der VfL-Basketballer bis auf einen Sieg an den Tabellenzweiten der Landesliga herangeschoben.

Es war ein reiner Arbeitssieg des VfL beim nun feststehenden Absteiger, der nur bei einem Erfolg noch theoretische Chancen auf die Relegation um den Klassenerhtalt gehabt hätte. Kirchheim legte ein verheißungsvolles erstes Viertel hin, netzte fünf Dreier ein und beendete die zehn Minuten mit 34:17. Anschließend wurde dieser Vorsprung nur noch verwaltet, was den TSB kurz nach der Halbzeit-Pause auf 54:46 (22.) heranbrachte. Doch Tiziano Palmieri machte flott fünf Punkte zum 59:46; Kiri Engonidis legte ein Dreipunktespiel zum 62:46 (23.) drauf - diese Messe war gelesen.

Der 89:71-Sieg lässt bei Betrachtung der Tabelle Chancen auf Platz zwei offen: Dort steht zwei Spieltage vor Schluss die TSG Reutlingen II mit 11:5 Siegen vor dem SB Heidenheim (10:5), der SV Böblingen II (10:6) und dem VfL (10:6).

Doch spätestens jetzt holt das Team um Spielertrainer Marco Wanzke das 0:20 am ersten Spieltag in Söflingen ein. Dort waren zwei Jugendspieler eingesetzt worden, die nicht auf dem Mannschaftsmeldebogen standen. Statt null Punkten gab das minus eins, und so hat der VfL nur 19 statt 20 Punkte und kann Reutlingen zum Beispiel nur überholen, wenn die TSG beide Spiele gegen Meister Göppingen und in Böblingen verliert und man selbst gegen den Drittletzten TSV Rottweil und beim SB Heidenheim gewinnt. Gleichzeitig dürften allerdings auch Heidenheim und Böblingen nur noch ein Spiel gewinnen - alles nicht völlig unmöglich, aber doch eher unwahrscheinlich. ut

 

VfL Kirchheim: Auerbach (13/3), Engonidis (7), M. Haziri (5/1), Palmieri (24/3), Schmauder (11/3), Schmidt (5/1), K. Wanzke, M. Wanzke (7/1), Weßelborg (17)

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