Lokalsport

Auf Kurs in der Fuchsgrube

Fußball Nach dem 3:0 beim TSV Köngen und dem Remis des FC Heiningen in Ebersbach ist Landesligist TSV Weilheim wieder im Rennen um Relegationsplatz zwei. Von Peter Eidemüller

Nicht aufzuhalten: Domenic Brück und der TSVW haben gestern Abend 3:0 in Köngen gewonnen. Foto: Ralf Just
Nicht aufzuhalten: Domenic Brück und der TSVW haben gestern Abend 3:0 in Köngen gewonnen. Foto: Ralf Just

Geht da doch noch was in Sachen Relegation? Nach dem überzeugenden 3:0-Sieg gestern Abend beim TSV Köngen und dem gleichzeitigen 4:4-Stolperer des FC Heiningen in Ebersbach hat der TSV Weilheim fünf Spieltage vor Saisonende nur noch drei Zähler Rückstand auf Rang zwei.

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„Ich bin erstmal froh darüber, dass wir heute so gespielt haben, wie wir es uns vorstellen“, so TSVW-Trainer Chris Eisenhardt, dessen Team das drei Niederlagen dauernde Zwischentief Ende März/Anfang April offenbar endgültig überwunden hat. Was sich beim 3:1-Heimsieg vergangenen Samstag gegen Ebersbach bereits angedeutet hatte, wurde gestern Abend vor rund 300 Zuschauern in der Köngener Fuchsgrube bestätigt: Der TSVW hat Selbstbewusstsein und Spielwitz wiedergefunden.

Dies bekamen die gastgebenden Köngener vor allem in den ersten 15 Minuten nach der Pause zu spüren, als sich die Weilheimer mit blitzschnellem Kombinationsspiel etliche Hochkaräter erarbeiteten - einen davon verwertete Lennart Zaglauer, der per 25-Meter-Schlenzer ins lange Eck auf 2:0 erhöhte, nachdem Martin Kirschmann die Limburgstädter vor dem Seitenwechsel in Führung gebracht hatte. Der nach überstandener Herzmuskelentzündung erst vor drei Wochen zurückgekehrte Innenverteidiger sorgte mit seinem Kopfballtreffer nach Tausch-Ecke für das einzige Highlight in einem ansonsten ereignisarmen ersten Durchgang. Daran vermochten auch die Hausherren nichts ändern, deren einzig nennenswerte Offensivaktion in einem Kopfball von Manuel Horeth nach einem Eckball (6.) bestand. Bis auf einen weiteren Versuch per Kopf durch Sven Römer fanden die Köngener in der Offensive nicht statt, TSVW-Keeper bekam aus dem Spiel heraus keinen einzigen Schuss auf seinen Kasten.

Auf der anderen Seite konnte sich TSVK-Schlussmann Dominik Eitel über zu wenig Arbeit nicht beklagen. Machtlos war allerdings auch er in der 83. Minute, als sich seine Vorderleute einen Konter einfingen, den der eingewechselte André Kriks eiskalt zum 3:0-Endstand abschloss.