Lokalsport

Bischof steuert auf Kurs

Ski Nach fünf Rennen im Deutschlandpokal liegt der Titelverteidiger von den SF Dettingen auf Platz zwei.

Pascal Bischof fährt im Deutschlandpokal vorne mit. Foto: privat
Pascal Bischof fährt im Deutschlandpokal vorne mit. Foto: privat

Maria Alm. Pascal Bischof von den SF Dettingen hat bei den westdeutschen Skimeisterschaften in Maria Alm innerhalb von drei Tagen vier Rennen bestritten. Zweimal landete der 23-Jährige auf dem Podest. Der Deutschlandpokalsieger von 2019 ist auf einem guten Weg, seinen Titel zu verteidigen. Nach fünf Rennen liegt Bischof im Zwischenklassement auf dem zweiten Platz mit 282 Punkten hinter dem Vorjahres-Dritten Jeremias Wilke (SG Ennepetal/431), der jedoch zwei Rennen mehr in die Wertung einbringt.

Bischofs Renn-Marathon begann mit einem Slalom, in dem sich der Dettinger Riesenslalom-Spezialist schwer tat. Nach zwei Durchgängen landete er auf dem achten Platz in 1.28,64 Minuten. Es gewann Georg Hegele (SC Bergen) in 1.20,15 Minuten vor Jeremias Wilke (SG Ennepetal/1.21,55). Marc André Bischof war im ersten Durchgang ausgeschieden.

Tags darauf kamen die Bischof-Brüder auf dem eisigen 1100 Meter langen Kunstschnee-Hang bestens zurecht. Da der Riesenslalom für beide Paradedisziplin ist, kam mit Platz drei für Pascal (59,95 Sekunden) und Platz vier für Marc André (1.00,12) ein glänzendes Ergebnis zustande. Den Sieg holte sich Georg Hegele (58,07) vor Leopold Lechner (TSV Ottobeuren/59,44).

Die gleiche Podestplatz-Reihenfolge gab es beim zweiten Riesenslalom-Wettbewerb am Nachmittag. Hegele (57,23) vor Lechner (58,27) und Pascal Bischof (59,12). Marc André kam auf den 17. Platz (1.02,83). Da das Reglement des Deutschlandpokals (DP) vorschreibt, dass pro Veranstaltungstag nur ein Rennen zum DP gewertet werden darf, floss dieser Riesenslalom nicht in die Cup-Wertung ein - schade für Pascal Bischof, der auf den siebtplatzierten Wilke einige Punkte hätte aufholen können.

Überraschend gut lief es für Pascal im abschließenden Parallel-Slalom mit dem fünften Platz in 55,23 Sekunden. Schnellster Läufer war Jeremias Wilke (53,87) vor Lechner (54,61). Marc André verzichtete auf dieses Rennen. mm

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