Lokalsport

Brandkatastrophe im Rübholz

Es war der schwärzeste Tag in der 121-jährigen Vereinsgeschichte des TSV Ötlingen: In der Nacht vom 15. auf den 16. April 1990 brannten im Rübholz Schießanlage und Kegelbahnen bis auf die Grundmauern nieder. Ursächlich für den Millionenschaden war ein technischer Defekt. Gegen 23 Uhr war der Brand vom Gaststätten-Pächter entdeckt worden. Obwohl die Freiwillige Feuerwehr danach rasch ausrückte, drohten auch Lokal, Wohnung und Untergeschossräume Opfer der Flammen zu werden. In der damaligen Osternacht ging es um Minuten. Nach der Katastrophe tagte der Ötlinger Hauptausschuss mangels eigenem Sitzungsraum in der Pestalozzi-Schule. Wichtigster Beschluss dort: Die Schießanlage soll wieder aufgebaut werden. Gesagt, getan. Im November 1991, also rund 18 Monate später, präsentierte der Verein bei der offiziellen Einweihungsfeier stolz eine neue, hochmoderne Anlage, die eine Luftgewehr- und Luftpistolenhalle, zahlreiche Schießstände und automatische Zuganlagen enthielt. Mit dieser Schießanlage begann der sportliche Aufstieg des Clubs. Sechs Jahre später zählte der TSV zur neu gegründeten Luftpistole-Bundesliga.top


Anzeige