Lokalsport

Brüder-Paar landet im Vorderfeld

Wintersport Die Ski-Asse Marc-André und Pascal Bischof von den SF Dettingen überzeugen beim „Christmas Race“ in Italien mit Top-Plätzen.

Olang. Der weite Weg nach Olang am Kronplatz in Italien hat sich für die Brüder Pascal (23) und Marc-André Bischof (24) von den SF Dettingen gelohnt. Auch wenn für die beiden Ski-Renn-Asse aus Dettingen kein Sieg heraussprang und der Slalom zum Totalausfall wurde, belohnten sich die Geschwister beim traditionellen „Christmas-Race“ mit Top-Platzierungen in den Riesenslalom-Wettbewerben.

Im ersten Rennen hatte Pascal Bischof nicht viel zum zweiten Saisonsieg gefehlt. Genauer gesagt gerade Mal eine Hundertstelsekunde auf Patrick Deniffel vom bayerischen SC Prien, der für die 750 Meter lange Strecke 49,31 Sekunden benötigte. Rund eine Sekunde länger dauerte die Fahrt von Marc-André (50,39), der Achter wurde. Der dritte Teckläufer im Bunde, Finn Haug (24) vom TSV Weilheim, kam unter den 74 Läufern in 52,17 Sekunden auf Platz 35.

Die Bedingungen im zweiten Rennen am Nachmittag waren genauso schlecht wie beim ersten Wettbewerb drei Stunden zuvor. Schneefall und schlechte Sicht auf der 2 150 Meter hoch gelegenen Rennstrecke erhöhten das Risiko eines Ausfalls. In einem engen Rennen landete Pascal Bischof auf dem siebten Platz (49,28 Sekunden), zwei Plätze vor Marc André (49,52). Auch Finn Haug kämpfte sich mutig durch den 36-Tore-Stangenkurs und beendete das Rennen als 32. (53,07) im Mittelfeld. Es siegte Dominik Metzger aus Karlsruhe in 48,60 Sekunden vor Rico Thomas vom ASC Chemnitz (48,69) und Nico Müller vom SC Truchtelfingen (48,70).

Der Slalom tags darauf entwickelte sich mit einer Ausfallquote von fast 50 Prozent nicht nur für die drei Teck-Läufer zum Totalausfall. Pulverschnee bei Minusgraden hatte eigentlich gro­ßen Skigenuss versprochen. Doch wer harte Pisten liebt wie die Bischof-Brüder, tut sich im weichen Renngeläuf schwer. So strauchelten bereits im ersten Durchgang Marc-André und Finn Haug. Für Pascal kam im zweiten Lauf das Aus, nachdem er im ersten Durchgang überraschend auf Platz zwei gefahren war. Martin Moll

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