Lokalsport

Catanesi sind vor Jesingern gewarnt

Kreisliga A Nach dem Kür-Sieg gegen Grafenberg steht der AC nun vor einem Pflicht-Job.

Gibt die Richtung vor: AC-Spielertrainer Michel Forzano.Foto: Genio Silviani
Gibt die Richtung vor: AC-Spielertrainer Michel Forzano.Foto: Genio Silviani

Kirchheim. Am 14. Spieltag der Fußball-Kreisliga A, Staffel 2 geht der AC Catania Kirchheim im Stadtderby gegen den TSV Jesingen als klarer Favorit ins Spiel. Zumal die „Azzurri“ mit dem Sieg vergangenen Sonntag beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer TSV Grafenberg ein beachtliches Ausrufezeichen gesetzt haben. Die Mannschaft um Spielertrainer Michel Forzano unterstrich damit ihre Rolle im Aufstiegskampf, denn nunmehr ein einziger Zähler trennt die Catanesi vom Spitzenplatz.

Am Sonntag empfangen die ungeschlagenen Kirchheimer zu Hause auf dem heimischen Kunstrasenplatz den TSV Jesingen zum Stadtderby - auf dem Papier eine vermeintlich klare Angelegenheit, doch AC-Leistungsträger Nick Wongkaew warnt: „Die Jesinger sind trotz ihres Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen, sie haben erfahrene Spieler dazubekommen. Wir müssen Vollgas geben. Aber wenn wir so spielen wie letzte Woche, werden wir gewinnen.“

Damit bezieht sich der 26-jährige Mittelfeldspieler auf die Tatsache, dass die Catanesi noch nicht den Status erreicht haben, dass sie im Vorbeigehen Spiele gewinnen. Bestes Beispiel dafür war das überraschende 1:1-Unentschieden gegen Schlusslicht SV Nabern zuletzt. „Aber wir werden immer besser, und dann sieht man, was am Ende der Saison dabei raus kommt. Wir haben ein klares Ziel vor Augen“, sagt Wongkaew, der bisher drei Saisontreffer erzielt hat.

SFD: Kritik an der Offensive

Erfahrungsgemäß schwer tun sich die SF Dettingen beim TV Bempflingen. Auch wenn die Dettinger am Sonntag als klarer Favorit zum Tabellenneunten fahren, erwartet Dettingens Spielleiter Thomas Beller ein hartes Stück Arbeit: „Die Favoritenrolle weise ich von uns, weil wir in den vergangenen Jahren stets Probleme hatten in Bempflingen.“

Momentan liegt der amtierende Vizemeister in Schlagdistanz zum Führungsduo. Um ganz oben mitzuspielen, fehle es allerdings noch an der effektiven Chancenverwertung, wie Beller weiß: „Wenn man etliche Chancen braucht, um ein Tor zu erzielen, reicht das langfristig einfach nicht, um oben mitzuspielen. Da bringt auch ein Topstürmer nichts, wenn er vorne zu viel liegen lässt.“ Im Fokus der Kritik steht SFD-Torjäger Tim Lämmle, der in dieser Saison zwar schon auf zwölf Treffer kommt, aber intern dennoch öfters für seine Spielweise getadelt wird.

Den 14. Anlauf auf den ersten Saisonsieg nimmt derweil Schlusslicht SV Nabern am Sonntag auf heimischem Geläuf gegen den Tabellensechsten TSV Altdorf. Dem TSV Weilheim II (11. Platz) winkt im Heimduell mit dem TSV Grötzingen (12.) bei einem Sieg der Sprung ins obere Tabellenmittelfeld.Max Pradler

Anzeige