Lokalsport

​Cup der Hoffnung

Morgen startet in Ötlingen der 53. Teckbotenpokal mit einem halben Dutzend Favoriten

Nur noch ein Tag bis zum Beginn des 53. Teckbotenpokal-Turniers: Nach dem eröffnenden Einlagespiel zwischen Landesligist TSV Weilheim und den U19-Junioren der Stuttgarter Kickers kämpfen ab Sonntag 24  Mannschaften acht Tage lang um Pokal, Gesamtpreisgelder in Höhe von 2 200 Euro und den ersten Titel der Saison 2015/16.

Die Ötlinger in der Defensive - beim morgen beginnenden Teckbotenpokal-Turnier wollen sie vor heimischer Kulisse aber möglichst
Die Ötlinger in der Defensive - beim morgen beginnenden Teckbotenpokal-Turnier wollen sie vor heimischer Kulisse aber möglichst viele Tore schießen.Foto: Bächle

Kirchheim. Das Vorbereitungsturnier steckt in den allerletzten Zügen: Heute kauft die Ötlinger Fußballabteilungsleiterin Angelika Koch im Metro noch ein paar wichtige Kleinigkeiten ein. Tischtücher, Eiswürfel, Kakaomilch. Danach geht‘s zurück ins Rübholz, wo sich das halbe Dutzend der Turnier-Hauptverantwortlichen trifft, um im Bedarfsfall in verschiedenen Bereichen noch Nachbesserungen vorzunehmen. „Das wird unser ultimativer Crashtest“, sagt Angelika Koch, die ihren Standardsatz der letzten Wochen („es wird Zeit, dass es endlich losgeht“) bald nicht mehr aufzusagen braucht.

Es wird ein Turnier, dessen Ausgang offener denn je ist: Nach der Absage von Titelverteidiger TSV Weilheim wegen Terminüberschneidungen – unter anderem wegen des zeitgleich startenden WFV-Pokals – sind 24 Mannschaften am Start, wovon gut einem Viertel gute bis sehr gute Finalchancen eingeräumt werden. Teams wie der VfL Kirchheim, SF Dettingen und TSV Jesingen werden von Insidern am häufigsten als Titelkandidaten genannt. Doch der Weg ins Endspiel ist lang und dauert sechs Mal 60  Minuten, mindestens – ab dem Achtelfinale drohen bekanntlich Zusatzschichten in Form von Elfmeterschießen. Gut für die Zuschauer, die erfahrungsgemäß wieder strömen dürften. Ausrichter TSV Ötlingen erwartet die Woche über mehr als 10 000.

Wer erste sportliche Aufschlüsse darüber bekommen will, wie hoch einzelne Mannschaften in dieser Saison einzuschätzen sind, sollte schon morgen erscheinen: Ab 13.15 Uhr sind sämtliche 24 Mannschaften im Einsatz. Das sieben Stunden dauernde Vorspielen der diesjährigen Teckbotenpokal-Teilnehmer beginnt mit dem Auftritt des Bezirksligisten SC Altbach (gegen den TSV Laichingen), wonach der mit Spannung erwartete Erstauftritt von Gastgeber TSV Ötlingen (gegen die Wendlinger „Zweite“) erfolgt. Die personell verstärkten Rübholz-Fußballer wollen unbedingt ins Achtelfinale – schon wegen der eigenen Fans. „Unsere Mannschaft ist bei Teckbotenpokal-Turnieren immer mal wieder für eine Überraschung gut“, weiß Angelika Koch. Sieben Mal in der Cup-Historie schafften die TSV-Kicker den Sprung ins Endspiel, drei Mal gewannen sie (1964, 1969, 1984).

Nach der TSV-Mannschaft treten nacheinander der stark eingestufte VfL Kirchheim sowie mit TSV Jesingen, TV Neidlingen, SF Dettingen, AC  Catania und SV Nabern weitere Teams mit herausragenden Chancen fürs Weiterkommen an.

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