Lokalsport

„Da war mehr drin“

Leichtathletik Alexander Niemela von der LG Teck wird Landesvizemeister über 1 500 Meter in der Halle, trauert aber der möglichen Goldmedaille nach. Von Martin Moll

Alexander Niemela in Aktion. In Mannheim holte der Ochsenwanger Silber für die LG Teck. Foto: Ralf Görlitz
Alexander Niemela in Aktion. In Mannheim holte der Ochsenwanger Silber für die LG Teck. Foto: Ralf Görlitz

Bei den baden-württembergischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Mannheim hat Alexander Niemela von der LG Teck die Silbermedaille über 1 500 Meter gewonnen. Es waren die ers­ten Landesmeisterschaften in der Männerklasse für den 19-Jährigen aus Ochsenwang.

Zufrieden war Niemela trotz des Erfolgs allerdings nicht, denn in Abwesenheit von Topfavorit Marcel Fehr (LG Filstal) hatte der Läufer vom TV Bissingen mit Gold geliebäugelt. Bis Mitte des Rennens sah es auch gut für ihn aus. Doch in der Schlussphase musste Niemela die Führung an Jonas Mutter vom LAC Freiburg abgeben, der in 4.00,17 Minuten einen deutlichen Sieg herauslief. Niemelas Ziel, unter der Vier-Minuten-Marke zu bleiben, ging in 4.04,19 Minuten nicht auf. „Da war heute mehr drin, aber jetzt weiß ich wenigstens, wo ich im Training weiter ansetzen muss“, kommentierte Niemela das Rennen.

Der zweite Teck-Athlet in Mannheim war Louis Babka vom VfL Kirchheim, der über 60 Meter der U20 sein derzeitiges Leis­tungspotenzial abrufen konnte. Im Vorlauf qualifizierte sich der 18-jährige Ötlinger in 7,33 Sekunden für das Finale, in dem er sich als Siebter auf 7,22 Sekunden steigern konnte. Mit dieser Zeit kam Babka bis auf eine Hundertstelsekunde an seine erst eine Woche vorher beim Sindelfinger Hallenmeeting erzielte Bestleistung von 7,21 Sekunden heran. Es siegte Kevin Schmidt von der TSG Bruchsal in 7,05 Sekunden vor Felix Frühn (LG Offenburg/7,06).

Edelmetall für Kreisathleten

Medaillen in den Kreis holten in der U20 Louis Rath von der LG Filder über 400 Meter als Dritter in 51,20 Sekunden und seine Vereinskameradin Cora Reitbauer im Weitsprung als Dritte mit 5,57 Metern. Bei den Frauen zeigte Leonie Neumann von der LG Filder nach zwei Jahren Wettkampfpause, dass mit ihr wieder zu rechnen ist. Im Dreisprung erzielte die 21-jährige deutsche U20-Dreisprung-Meisterin von 2017 mit 12,26 Metern die zweitbeste Weite hinter Victoria Fichtel vom TSV Rottweil, die gerade einmal drei Zentimeter weiter sprang. Über 60 Meter Hürden wurde Neumann Dritte in persönlicher Bestzeit von 9,17 Sekunden. Im Weitsprung glänzte Clubkameradin Wiebke Lyhs mit persönlicher Bestweite von 5,83 Metern, was zu Silber reichte.

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