Lokalsport

Dänemark statt Hochschwarzwald

Mountainbike Manuel Fumic will am Saisonende noch Punkte sammeln. Die Bundesliga trifft sich in Titisee-Neustadt.

Winkt ab: Manuel Fumic startet  nicht in der Bundesliga, sondern in Dänemark.Foto: Küstenbrück
Winkt ab: Manuel Fumic startet nicht in der Bundesliga, sondern in Dänemark.Foto: Küstenbrück

Kirchheim. Unterschiedliche Ziele zum Saisonausklang für die Mountainbiker: Manuel Fumic bestreitet am Sonntag ein Rennen in Dänemark. Dagegen steht eine Woche nach der WM für Christian Pfäffle und Luca Schwarzbauer am Samstag das Bundesliga-Rennen in Titisee-Neustadt auf dem Programm. „Punkte verteidigen“, nennt Manuel Fumic als Begründung für seine Reise nach Dänemark, die sich lohnen könnte. Voriges Jahr hat der WM-Fünfte das Rennen in Veilje gewonnen. Diese 60 Zähler würden ihm gestrichen, also muss er erneut einen Sieg einfahren, um den Status quo zu halten. Die Punkte sind wichtig mit Blick auf die nächste Saison. In der Weltrangliste ist Fumic momentan Siebter. Das würde reichen für die erste Startreihe beim Auftakt-Weltcup im südafrikanischen Stellenbosch im März 2018.

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Eher zum Spaß will Christian Pfäffle beim Bundesliga-Rennen in Titisee-Neustadt starten. In der Gesamtwertung hat er nichts mehr zu gewinnen - da es sich um ein Rennen der C3-Kategorie handelt, gibt es auch nicht viele Punkte zu gewinnen. Auch ein Grund, weshalb Manuel Fumic dort nicht fährt. Die Strecke im Schwarzwald ist kürzer, die Rennzeit wurde auf eine Stunde reduziert. Immerhin gibt es für weniger Arbeit mehr Preisgeld als sonst: Der Sieger erhält 2 000 Euro. Für Mountainbike-Verhältnisse ist das relativ viel. „Ich rechne nach der Rückkehr von Australien nicht mit großen Taten. Ich will zum Abschluss der Saison einfach noch mal Spaß haben“, sagt Pfäffle.

Mit Simon Stiebjahn und Markus Bauer sind zwei Aktive an der Organisation des Rennens beteiligt. Luca Schwarzbauer (MTB Teck) hatte am vergangenen Sonntag in Gruibingen bei der Marathon-DM beide als Gegner. Bauer holte sich vor Stiebjahn den Titel, Schwarzbauer wurde Achter. „Ich habe mich von der DM sehr gut erholt, trotzdem will ich die Messlatte nicht zu hoch legen“, sagt der Reuderner. Im Rennen bekommt es der U23-Fahrer mit der Elite um Europameister Florian Vogel (Schweiz) zu tun. Beide Klassen gehen gemeinsam ins Rennen. Auch das eine Auswirkung der niedrigeren Kategorie des Rennens im Hochschwarzwald.