Lokalsport

Daheim ist‘s am schönsten

Handball-Bezirksliga Der VfL Kirchheim und der TSV Owen dürfen heute Abend nach Auswärtsserien endlich wieder in eigener Halle spielen. Die SG Lenningen muss nach Altbach.

Ein Tiefschlag für den VfL: Toptorschütze Martin Rudolph fällt wegen einer schmerzhaften Hüftprellung vermutlich für den Rest de
Ein Tiefschlag für den VfL: Toptorschütze Martin Rudolph fällt wegen einer schmerzhaften Hüftprellung vermutlich für den Rest der Hinrunde aus.Foto: Markus Brändli

Endlich wieder ein Heimspiel, heißt es heute Abend für die Bezirksliga-Handballer des VfL Kirchheim, die in den vergangenen sieben Wochen in der Fremde im Einsatz waren. Vorweihnachtliche Entspannung dürfte bei VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil und seiner Mannschaft vor dem Spiel gegen die HSG Ebersbach/Bünzwangen (20 Uhr) nur schwer aufkommen. Drei Spiele in sieben Tagen haben die Kirchheimer bis zur Winterpause noch zu meistern. Am Montag findet auswärts das Nachholspiel gegen den TV Altbach statt.

Mit der HSG Ebersbach-Bünzwangen trifft der VfL heute auf eines der stärksten Teams der Liga, auch wenn die Filstäler als Siebte inzwischen so gut wie raus sind aus dem Aufstiegsrennen. Kirchheim dagegen könnte sich mit einem Sieg in der Spitzengruppe festsetzen. Fehlen wird allerdings Toptorschütze Martin Rudolph, der sich unter der Woche im Training eine Hüftprellung zuzog und vermutlich für den Rest der Hinrunde ausfallen wird.

Heiß auf die Teckhalle

Der TSV Owen bekommt es nach dem zuletzt starken Pokalauftritt in Grabenstetten heute Abend ebenfalls zu Hause (20 Uhr) mit dem TSV Wolfschlugen 2 zu tun. Für die Owener geht es darum, den Kontakt zur Tabellenspitze nicht zu verlieren. Auch der TSV brennt nach drei Auswärtsspielen in Folge auf den Abend in der Teckhalle, wo die Gelben erst ein Spiel verloren haben. Trainer Steffen Klett weiß, wo nach dem überraschend klaren Pokalerfolg gegen den Landesligisten aus Grabenstetten heute der wahre Feind lauert: „Wir dürfen Wolfschlugen auf keinen Fall unterschätzen.“ Immerhin hat sich der inzwischen Tabellenachte mit einem Erfolg gegen Weilheim Luft im Tabellenkeller verschafft und plötzlich Anschluss ans Mittelfeld. Die Gäste profitieren zudem von einer starken A-Jugend, die in der Bundesliga spielt, und ihrer ersten Mannschaft in der Württembergliga. Bei Owen stehen lediglich hinter den Einsätzen von Rückkehrer Moritz Thum und des angeschlagenen Tobias Bäuchle (Fußverletzung) im Moment noch Fragezeichen.

Mittendrin im Rennen um die Aufstiegsplätze ist der Tabellenzweite aus Lenningen. Ins heutige Spiel gegen Altbach geht die SG zwar als klarer Favorit, doch der Vorletzte aus dem Neckartal ist gefährlicher, als die Tabelle vermuten lässt. Das Team von Trainer Klaus Bröhl hat zwar erst zwei Siege auf dem Konto, allerdings auch eine ganze Reihe äußerst knapper Niederlagen, wie die Tordifferenz mit nur sechs Minustreffern unterstreicht. Vergangene Woche brachte der TV Tabellenführer Bernhausen an den Rand einer Niederlage. Für SG-Trainer Peter Schmauk ist klar: „Wir dürfen uns keine Schwächephasen leisten.“ Leicht gesagt, denn die Verletzungssorgen werden nicht weniger. Neben Danell Schopp, Raphael Bezold und Timo Haid hat es jetzt auch Adrian Schmid erwischt. Haid ist inzwischen auf dem Weg zurück in die Mannschaft. Ob es für einen Einsatz heute Abend reicht, ist allerdings fraglich.dp/ras/as

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: O. Latzel, Pisch - Pradler, Mikolaj, Böck, Merkle, Keller, Habermeier, S. Latzel, Schwarzbauer, Real, Sadowski, Hamann

TSV Owen: Carrle, F. Einselen - B. Klett, Kerner, Bäuchle, M. Raichle, Bittner, S. Klett, C. Einselen, H. Raichle, Thum, Köbel

SG Lenningen: Lamparter, Reichle, Nebenführ, Rieke, Renz, O. Ringelspacher, Austen, Haid, L. Bächle, Pisch, T. Trenkle, M. Trenkle

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