Lokalsport

Das Aus ist verschmerzbar

Kommentar Viel Prestige, ein hübscher Pott und im besten Fall ein attraktives Erstrundenspiel im weiterführenden Wettbewerb auf Verbandsebene - so reizvoll die Meriten auch sein mögen, die es im Bezirkspokal zu holen gibt: verzichtbar sind sie allemal.

Was nutzt der schönste Coup im Cup, wenn es im Ligaalltag nicht läuft? Lieber die Kräfte bündeln, um bis Saisonende um den Auf- oder gegen den Abstieg mitspielen zu können, als im Pokal Potenzial zu lassen. Zumal viele Vereine keinen Hehl daraus machen, dass der Wettbewerb für sie aufgrund der Wochentagsansetzung eher ungeliebte Pflichtveranstaltung ist.

Vor diesem Hintergrund ist das Aus der letzten Teckvereine in der dritten Runde trotz aller sportlichen Peinlichkeit durchaus zu verschmerzen. Der Pokal ist ein nettes Zubrot, satt wird davon aber niemand. Peter Eidemüller

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